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VCÖ-Mobilitätspreis Kärnten: Projekte für umweltfreundliche Mobilität gesucht

01.03.2016
Mobilitätspreis steht heuer unter dem Motto „Mobil in Stadt und Land“ – LR Holub: Herausforderung, Öffentlichen Verkehr attraktiver zu machen
Gemeinsam mit dem VCÖ und der ÖBB vergibt das Land Kärnten auch in diesem Jahr den „VCÖ-Mobilitätspreis“ für besonders kreative und innovative Projekte im Bereich der umweltfreundlichen Mobilität.

Der Mobilitätspreis steht 2016 unter dem Motto „Mobil in Stadt und Land“ und beschäftigt sich besonders mit den unterschiedlichen Mobilitätsbedürfnissen. In Kärnten sei es eine besondere Herausforderung, sowohl den städtischen als auch den ländlichen Öffentlichen Verkehr entsprechend weiterzuentwickeln und für die Kärntnerinnen und Kärntner attraktiver zu machen, erklärte Umwelt- und Verkehrsreferent Rolf Holub heute, Dienstag, im Rahmen einer Pressekonferenz.

Um den Öffentlichen Verkehr zu stärken, werde derzeit der „Mobilitätsmasterplan 2035“ gemeinsam mit Expertinnen und Experten und unter Einbindung der Bevölkerung erarbeitet, so Holub: „Das angestrebte Ziel ist eine Verdoppelung des Öffentlichen Verkehrs bis 2035. Mobilitätsknotenpunkte in den Regionen sollen dabei den schnellen Anschluss an den Kärntner Zentralraum ermöglichen. Gerade bei diesen Anschlüssen zwischen Stadt und Land ist besonders auf das unterschiedliche Mobilitätsverhalten zu achten“, erklärte Holub. Flexibilität und die Kombination aus verschiedenen Mobilitätsarten seien dabei der Schlüssel, um Zentralraum und Regionen gut aufeinander abzustimmen.

Holub freut sich bereits auf die heurigen Einreichungen zum VCÖ-Mobilitätspreis: „Der Mobilitätspreis zeigt Jahr für Jahr, dass viele kreative Kärntnerinnen und Kärntner spannende Mobilitätsprojekte umsetzen. Ich bin mir sicher, auch in diesem Jahr werden sich viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer um den Hauptpreis matchen“, so Holub. „Wir sind die letzte Generation, die die Erderwärmung bremsen und enorme Klimaschäden verhindern kann. Nötig dafür ist, dass der Verkehr bis zum Jahr 2050 erdölfrei wird, wie das auch der Klimavertrag von Paris feststellt. Um dieses Ziel zu erreichen, braucht es eine Mobilitätswende in Stadt und Land“, stellt VCÖ-Geschäftsführer Willi Nowak fest.

„Die Herausforderungen bei der Ökologisierung des Verkehrs sind in den Städten andere als in der Region. Aber sowohl für Stadt als auch für Land gilt, dass es innovative Ideen und Projekte sowie mutige Pioniere braucht, um den Verkehr auf Klimakurs zu bringen. Diese vorbildlichen Projekte sind beim VCÖ-Mobilitätspreis Kärnten gesucht“, ruft VCÖ-Geschäftsführer Nowak zur Teilnahme auf.

Privatpersonen können beim VCÖ-Mobilitätspreis mit Ideen für eine umweltfreundliche Mobilität in Stadt oder Land teilnehmen. Betriebe, Unternehmen, Gemeinden, Verkehrsunternehmen, Schulen und Fachhochschulen sowie Vereine sind aufgerufen, umgesetzte Projekte einzureichen. Die Lösungsmodelle sind vielfältig und können von Projekten zur Förderung des Gehens und Radfahren über Verbesserungen beim Öffentlichen Verkehr, der Umsetzung von Carsharing oder Bike-Sharing bis zur Elektro-Mobilität gehen. Auch Projekte für eine verkehrssparende Siedlungsentwicklung und zentrumsnahe Einkaufsmöglichkeiten sind wichtig, um den Verkehr auf Klimakurs zu bringen und können beim VCÖ-Mobilitätspreis Kärnten eingereicht werden.

Einreichunterlagen gibt es beim VCÖ unter (01) 8932697 oder www.vcoe.at - Einreichschluss ist der 5. Juni 2016.
Info: Christian Gratzer, VCÖ-Kommunikation, christian.gratzer@vcoe.at


Rückfragehinweis: Büro LR Holub
Redaktion: Rauber/kb
Fotohinweis: Büro LR Holub