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KULTUR

Museumsgütesiegel: Voraussetzung für Förderungen

03.03.2016
LR Benger: Am 31. März 2016 endet Einreichfrist für das Österreichische Museumgütesiegel – Siegel ist Voraussetzung für 10.000 Euro Landesförderung für regionale Museen
Die Qualität der heimischen, regionalen Museen steigt ständig, das belegen die Auszeichnungen mit dem Museumsgütesiegel. Alleine 2015 wurden vier regionale Museen mit dem Gütesiegel ausgezeichnet, sodass in Kärnten in Summe 17 Museen diese Auszeichnung tragen. „Durch diese Auszeichnung wird dem Besucher eine qualitätsvolle Präsentation und ein Mindestniveau an Serviceleistungen garantiert“, erklärte heute, Donnerstag, Kulturlandesrat Christian Benger. Außerdem sei laut Benger die Basisförderung des Landes in Höhe von 10.000 Euro an das Museumsgütesiegel gebunden. „Qualität in jedem Bereich ist unsere Devise. Außerdem besteht mit dieser Basisförderung Planungssicherheit für die regionalen Museen“, betonte Benger.

Jetzt ist es wieder soweit, die Ausschreibung zur Erlangung des Museumsgütesiegels läuft und die Einreichfrist für das Österreichische Museumsgütesiegel endet am 31. März 2016. „Kunst und Kultur in einer entsprechenden Qualität ist keine Frage der Zentralräume. Kunst und Kultur ist überall“, so Benger.

Um Museen, die einem Mindeststandard an Präsentation und Dokumentation folgen und sich dadurch von sonstigen Schaustellungen abheben, die sich ebenfalls Museum nennen dürfen, eine deutliche Qualitätsabgrenzung zu ermöglichen, wurde in Österreich ein Museumsgütesiegel eingeführt. Seine Verleihung bedeutet einen öffentlichen Nachweis, dass das Museum eine Verantwortung zur Bewahrung des kulturellen Erbes übernimmt, die Besucher eine qualitätsvolle Präsentation und ein Mindestniveau an Serviceleistungen erwarten können, und dass das Museum, sein Träger und seine Mitarbeiter die „Ethischen Richtlinien für Museen“ anerkennen.

Die beiden Dachorganisationen des Museumswesens in Österreich, ICOM-Österreich (International Council of Museums, Nationalkomitee Österreich) und Museumsbund Österreich, erarbeiteten ein Bewertungsverfahren für Museen, dessen Ziel eine Anpassung sowie allgemeine Hebung des Niveaus im österreichischen Museumswesen darstellt. Die Richtlinien basieren auf dem „Code of Ethics – Dem Kodex der Berufsethik des Museumswesens“ und wurden den österreichischen Gegebenheiten angepasst.

I N F O: Die erforderlichen Unterlagen findet man auf www.kultur-channel.at zum Download. Sie sind an Mag. Ruth Swoboda inatura Erlebnis Naturschau Dornbirn, Telefon: +43 (0) 5572 23235 4700, Mobil: +43 (0) 676 833064700, E-Mail: ruth.swoboda@inatura.at zu schicken.

Gütesiegel in Kärnten bis dato:

Archäologischer Park Magdalensberg, 2015; Evangelisches Diözesanmuseum, 2015; Kärntner Botanikzentrum, 2015; Schatzkammer Gurk, 2015; Nostalgiebahnen – Museum Historama, Ferlach, 2007-2017; Museum für Volkskultur, Schloss Porcia Spittal, 2002-2019; Gailtaler Heimatmuseum, Hermagor, 2009-2019; Museum 1915-1918, Kötschach Mauthen mit Freilichtmuseum am Plöckenpass, 2012-2017; Auer von Welsbach Museum, Althofen, 2003-2019; Heinrich Harrer Museum, Hüttenberg, 2011-2016; Museum St. Veit, 2013-2018; Werner Berg Museum, Bleiburg, 2013-2018; Museum im Lavanthaus, Wolfsberg, 2010-2020; Archäologisches Pilgermuseum, Globasnitz, 2014-2019; Eboardmuseum, Klagenfurt, 2010-2020; Museum Moderner Kunst Kärnten, 2007-2017; Römermuseum Teurnia, Lendorf, 2013-2018.


Rückfragehinweis: Büro LR Benger
Redaktion: Robitsch/Zeitlinger