News

POLITIK

Regierungssitzung 3 - Wir werden für Kärnten und seine Bevölkerung kämpfen

08.03.2016
LR Benger: Es besteht kein Grund zur „Hetargie“ – Kärnten lässt sich von Gläubigern nicht in die Knie zwingen - Es liegt an uns, Zukunft zu gestalten und einen selbstbestimmten Weg zu gehen
„Wir lassen uns von der Gläubiger-Entscheidung nicht in die Knie zwingen und werden für das Land und seine Bevölkerung kämpfen.“ Das betonte auch Landesrat Christian Benger heute, Dienstag, im Pressefoyer nach der Regierungssitzung als klares Signal an alle Gläubiger.

„Egal was am 14. März verkündet wird, Kärnten befindet sich am Scheideweg, Kärnten hat die Wahl“, so Benger. Entweder zu agieren, selbstbestimmt zu gestalten und notwendige Reformen anzugehen oder in Schockstarre und Stillstand zu verharren. „Es liegt an uns, die Zukunft zu gestalten und nicht an Heta“, sagte der Landesrat. Sein Zugang sei ganz einfach: „Ich will selbstgestaltet einen eigenen Weg gehen, das sichert und stärkt unsere Heimat.“ Es sei notwendig einen Reformweg zu beschreiten mit dem Ziel des massiven Schuldenabbaus. „Ich bleibe auf diesem Weg - auch wenn es manche nicht mehr hören können – der heißt: runter mit dem Schuldenberg.“

Wenn das Angebot von den Gläubigern angenommen werde, bedeute das schlagartig über Nacht 1,2 Milliarden Euro zusätzliche Schulden. Im anderen Fall – bei Nichtannahme – würden jahrelange Prozesse und ebenfalls zusätzliche Kosten drohen, der Zahltag jedoch nur verschoben. „Egal, welche Entscheidung fällt, es besteht trotzdem kein Grund zur ‚Hetargie‘. Wir müssen zeigen, dass die Kärntner Landesregierung handlungsfähig und –willig ist. Wir müssen selbst gestalten und nicht selbst gestaltet werden wollen“, betonte Benger.


Rückfragehinweis: Büro LR Benger
Redaktion: Ulli Sternig