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POLITIK

EU-finanzierte Beschäftigungsprojekte für Kärnten

18.03.2016
LHStv.in Schaunig: So viele Mittel wie möglich von Europäischem Sozialfonds (ESF) abholen – Instrumente der aktiven Arbeitsmarktpolitik umsetzen

In der Regierungssitzung am Dienstag wird der Abschluss von Förderverträgen im Rahmen des Europäischen Sozialfonds (ESF) zur Beschlussfassung eingebracht. „Durch die ESF-Mittel kann die Förderung nachhaltiger und hochwertiger Beschäftigung noch mehr unterstützt werden“, betonte Finanzreferentin LHStv.in Gaby Schaunig heute, Freitag. Die Förderstellen haben Calls und Ausschreibungen zu den entsprechenden Schwerpunkten durchgeführt und die Projekteinreichungen liegen vor. Die in der Regierungssitzung eingebrachten Vorhaben sind die ersten ESF-finanzierten Kärntner Projekte. Ziel ist es, durch Beratung, Betreuung, Qualifizierung und Beschäftigung arbeitsferne und nicht qualifizierte junge Erwachsene zu stabilisieren.

Sieben Projekte wurden von der Bewertungskommission einstimmig befürwortet: GPS-Kärnten Gemeinnütziges Personalservice Kärnten GmbH mit dem Projekt „Öko & Work - Umwelt und Arbeit“, Caritas Kärnten mit „Perspektive Handel“, Burgbau Friesach mit „Hand Werk“, Neue Arbeit mit „With you“, WIFI Kärnten mit „Job-Werkstatt“, „Auf dem Weg“ vom Mädchenzentrum Klagenfurt und AutArK mit „Arbeit in Sicht“.

Mit einem finanziellen Einsatz von insgesamt 3.194.228,72 Euro an Landesmitteln soll in den nächsten Jahren ein Gesamtprojektvolumen von 20.004.846,16 Euro für Instrumente der aktiven Arbeitsmarktpolitik in Kärnten umgesetzt werden. Nicht einberechnet in dieser Summe sind jene Bundesmittel, die zusätzlich vom AMS oder Dritten direkt an die Teilnehmenden bezahlt werden. Diese Projekte wurden in arbeitsmarktpolitischer Abstimmung mit dem Land Kärnten entwickelt. „Kärnten wird noch bis 2020 den Erfolgskurs fortsetzen und so viele ESF-Mittel wie möglich von Brüssel abholen“, versicherte Schaunig. Sie dankt allen Projektträgern, die in die Vorbereitung und Umsetzung ihrer Programme viel Arbeit und Engagement investierten.


Rückfragehinweis: Büro LHStv.in Schaunig
Redaktion: Kohlweis/Böhm