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221 neue Wohnungen sichern weiterhin Auftragslage in Kärntner Bauwirtschaft

19.03.2016
LHStv.in Schaunig: Anträge zum Bau von geförderten Wohnungen in Klagenfurt, Ebenthal und Villach am Dienstag in Regierungssitzung
In der Regierungssitzung am Dienstag werden vier Anträge für den Bau von insgesamt 221 geförderten Wohnungen in Klagenfurt, Ebenthal und Villach zur Beschlussfassung vorgelegt. 39 Wohnungen davon werden in Villach als sogenanntes „Reconstructing Projekt“ umgesetzt. Das teilte Wohnbau- und Finanzreferentin LHStv.in Gaby Schaunig heute, Samstag, mit.

88 Wohneinheiten errichtet die Bauvereinigung „Kärntner Siedlungswerk“ in 9020 Klagenfurt, Morogasse 39a und 39b. Die Baukosten werden mit 11.141.638 Euro angegeben. Der Startschuss für dieses Bauprojekt erfolgt im März 2016, im April 2018 können sich die Mieter über ihre neuen Wohnungen freuen.

In 9065 Ebenthal, Thomas-Koschat-Straße, werden durch die „Neue Heimat“ 30 neue Wohnungen errichtet. Der Baubeginn ist für April 2016, die Fertigstellung für März 2018 geplant. Die Gesamtbaukosten werden mit 4.335.339 Euro beziffert.

In 9500 Villach, Lindenweg, errichtet die Bauvereinigung „Kärntner Land“ 64 Wohneinheiten. Baubeginn ist im März 2016, die Fertigstellung ist für März 2018 geplant. Als Gesamtbaukosten werden 9.277.899 Euro angegeben.

In 9500 Villach, Ramserweg, werden von der Bauvereinigung „Neue Heimat“ 39 Mietwohnungen errichtet. Die Baukosten werden mit 4.672.462 Euro beziffert. Baubeginn ist im März 2016, die Fertigstellung soll im März 2018 erfolgen. Der Wohnbauförderungsbeirat hat sich bei diesen 39 Wohnungen für ein „Reconstructing Projekt“ ausgesprochen. „Von ‚Reconstructing‘ wird gesprochen, wenn Wohngebäude mit erheblichem Sanierungsbedarf abgebrochen und am gleichen Grundstück oder in räumlicher Nähe ein neues Wohngebäude in zeitgemäßem Standard errichtet wird“, erklärte Schaunig. „Reconstructing“ werde in gleicher Höhe gefördert wie ein Neubau und leiste einen wichtigen Beitrag zur Stadtentwicklung und -erneuerung.

In der Bauwirtschaft bestätigt eine aktuelle Statistik einen absoluten Aufwärtstrend, wie Schaunig hinwies. Im November 2015 verzeichnete die Bauwirtschaft Kärntens einen nominellen Produktionswert von 102 Mio. Euro. Daraus ergibt sich im Vergleich zum Vorjahr ein Zuwachs um 3,4 Prozent (Österreich: + 0,2 %). In Kärnten wurden im November des Vorjahres 49,8 Mio. Euro oder 48,8 Prozent des gesamten Produktionswertes aus öffentlichen Aufträgen erwirtschaftet. 52,2 Mio. Euro oder 51,2 Prozent entfielen auf den privaten Sektor. Bei den öffentlichen Aufträgen wurde ein Anstieg um 3,7 Prozent verzeichnet, im privaten Bausektor lag Kärnten mit einem Plus von 3,1 Prozent nur unwesentlich dahinter. „Diese erfreulichen Zuwächse und die derzeitige Bautätigkeit der Bauvereinigungen lassen auch für 2016 positiv in die Zukunft blicken“, so Schaunig.


Rückfragehinweis: Büro LHStv.in Schaunig
Redaktion: Kohlweis/Böhm