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Osterfeuer sorgen für erhöhte Umweltbelastung

23.03.2016
LR Holub: Am Osterwochenende ist unserer Umwelt zuliebe besondere Behutsamkeit und Vorsicht geboten
 Zu besonderer Behutsamkeit und Vorsicht am Osterwochenende rät Umweltreferent LR Rolf Holub in Bezug auf das traditionelle Abbrennen von Osterfeuern von Karsamstag auf Ostersonntag: „Tradition und Brauchtum gehören selbstverständlich zu Ostern. Gleichzeitig steigt die Umweltbelastung am Osterwochenende, ähnlich wie zu Silvester, durch einen sprunghaften Feinstaub-Anstieg stark an. Ich appelliere daher an die Kärntnerinnen und Kärntner, beim Abbrennen der Osterfeuer auch in diesem Jahr besondere Vorsicht walten zu lassen. Sowohl Mensch als auch Natur profitieren von weniger und kleineren Osterfeuern. Auch das traditionelle Böllerschießen ist gerade für unsere Tierwelt eine besondere Stressbelastung“, so Holub.

Für Osterfeuer gebe es jedenfalls klare Regeln: So dürfen ausschließlich biogene Materialien, also unbehandelte Materialien pflanzlicher Herkunft wie Stroh, Holz, Baumschnitt oder Laub verbrannt werden.

„Auf gar keinen Fall dürfen Abfälle, Altholz wie Paletten oder Möbel oder nicht biogene Materialien wie Reifen und Kunststoffe bei den Osterfeuern mitverbrannt werden. Ansonsten drohen empfindliche Geldstrafen durch die zuständige Bezirkshauptmannschaft“, informiert Holub. Zudem müssen die Osterfeuer bei den jeweiligen Bezirkshauptmannschaften und Gemeinden angemeldet sein.


Rückfragehinweis: Büro LR Holub
Redaktion: Rauber/kb