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Lkw-Fahrverbot auf der B70

24.03.2016
LR Köfer: Verbesserungen für alle Betroffenen – vorerst keine baulichen Veränderungen
„Die B70 ist nicht der passende Ort, um politischen Zwist auf dem Rücken der Anrainer auszutragen“, stellte Straßenbaureferent LR Gerhard Köfer heute, Donnerstag, fest. Die Aufhebung des Lkw-Fahrverbotes im Jahr 2014 hat eine massive Verschlechterung für die Anrainer gebracht. Zum jetzigen Zeitpunkt von einem Rückbau zu sprechen, ist für Köfer verfrüht. „Als ersten Schritt werden Markierungen neu angebracht, die an kritischen Stellen durch Poller unterstützt werden. Damit wird die Straße von vier auf zwei Spuren verengt, aber nicht baulich verändert.“ Nur wenn es durch den schmaleren Querschnitt zu keinen Problemen kommt, kann über einen tatsächlichen Rückbau gesprochen werden, so der Straßenbaureferent: „Ein voreiliger Rückbau, der sich als nachteilig herausstellen könnte, wäre eine unüberlegte und unnötige Verschwendung von Steuermitteln. Zum momentanen Zeitpunkt ist ein Rückbau finanziell unsinnig, da wir diese Mittel für wichtige und dringende Sanierungen benötigen.“

Um die ortsansässigen Unternehmen nicht zu gefährden, ist ein Plan in Ausarbeitung, wie man eine Benachteiligung, wie sie bis 2014 bestand, verhindern kann. Es handelt sich dabei einerseits um Schwerverkehrssperren auf Routen, die als Umfahrung für die B70 in Frage kommen, und andererseits auch um klare Definitionen für den Ziel- und Quellverkehr, um speziell örtliche Frächter nicht zu benachteiligen. Köfer: „Entgegen heute getätigter Zurufe bin ich um einen Konsens zwischen den beteiligten Parteien bemüht, von dem sowohl die lärmgeplagten Anrainer als auch die örtliche Wirtschaft profitieren.“


Rückfragehinweis: Büro LR Köfer
Redaktion: Gollob/Stirn