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Hausärztlicher Bereitschaftsdienst: Neuausrichtung mit Telefonarzt ist Erfolgsmodell

29.03.2016
LHStv.in Prettner: Versorgungssicherheit steht an erster Stelle
Klagenfurt (LPD). Die Neuausrichtung des hausärztlichen Bereitschaftsdienstes, abgestimmt mit Ärztekammer und Rotem Kreuz, sei für Kärnten ein wichtiger und notwendiger Schritt gewesen, wie Kärntens Gesundheitsreferentin LHStv.in Beate Prettner heute, Dienstag, betonte. Zudem konnte durch die Einrichtung des sogenannten Telefonarztes (Telefonnummer: 141) eine wichtige Clearingstelle geschaffen werden, die den hausärztlichen Bereitschaftsdienst nicht nur für Patientinnen und Patienten aufwertet, sondern vor allem auch für Ärztinnen und Ärzte attraktiver gestaltet.

„;Das zeigt uns nicht zuletzt das große Interesse der Medizinerinnen und Mediziner am neuen Modell, zu dem seit der Neuausrichtung auch SpitalsärztInnen zugelassen sind. Im Rahmen des neuen Modells, das die Bereitschaftsdienste in 36 Sprengeln unter der Woche regelt, sind bereits rund 140 Medizinerinnen und Mediziner registriert und es werden wöchentlich mehr. Im Jahr 2015 wurden über die telefonische Servicestelle 21.385 PatientInnen-Kontakte abgewickelt und daraus resultierend rund 9.000 Visiten durchgeführt“;, sieht Prettner in der Neuausrichtung eine Erfolgsgeschichte.

Klar unterschieden werden müsse jedoch zwischen dem neu aufgestellten hausärztlichen Bereitschaftsdienst, der mit Erfolg die Dienste im Zeitraum von Montag bis Samstag regelt, und den generellen Wochenenddiensten. Diese sind in den Verträgen der Gebietskrankenkasse mit den Vertragsärzten geregelt und auch über diese zu besetzen.

Rückfragehinweis: Büro LHStv.in Prettner
Redaktion: Schmied/Zeitlinger
29. März 2016
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