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Kärntner Schulen: 18,4 Millionen Euro sichern Qualitätsstandards

16.04.2016
LHStv.in Schaunig: In kommender Regierungssitzung werden Tätigkeitsbericht und Jahresrechnung 2015 des Kärntner Schulbaufonds dem Kollegium zur Kenntnisnahme vorgelegt
„Raumangebote und Baustrukturen an Kärntens Schulen werden durch den Schulbaufonds sichergestellt“, betonte heute, Samstag, Finanzreferentin LHStv.in Gaby Schaunig. In der Sitzung des Kuratoriums des Kärntner Schulbaufonds am 7.April.2016 wurde der aktuelle Vorhabenstand für 2016 mit Förderungsbindungen in Höhe von rund 18,4 Millionen Euro beschlossen. Der Rechnungsabschluss 2015 konnte mit 14.985.385 Euro beziffert werden.

Für Volks- und Kindergärten wurde mit rund neun Millionen Euro die höchste Förderung ausgeschüttet. Die Bezirke Villach-Land und Feldkirchen setzten die höchsten Mittel des Schulbaufonds zur Sicherung der Raumangebote und Baustrukturen ein. Von Feldkirchen wurden 2,6 Millionen Euro an Förderungsauszahlungen beansprucht. Ein förderungsfähiges Projekt war beispielsweise die Integration des Kindergartens Hermagor in das Gebäude der Neuen Mittelschule. Umgesiedelt wurde auch die Volksschule Eisenkappel in das moderne Schulzentrum. Die Volksschule und der Kindergarten Rangersdorf verwendeten die Förderung für eine Innensanierung.

„Unsere Schulkinder müssen sich wohlfühlen und da gehört es auch dazu, dass Raumangebote und Baustrukturen passen“, betonte die Finanzreferentin. Durch die Mittel des Schulbaufonds sei die Umsetzung des von Bildungsreferent LH Peter Kaiser erarbeiteten Schulstandorte-Konzeptes garantiert.

Die Aufgabe des Kärntner Schulbaufonds ist die Errichtung und Sanierung von Schulgebäuden für Volks- und Sonderschulen, Haupt- und Polytechnische Schulen, Berufs- und Musikschulen. „Das Land und die Gemeinden stellen dazu im Zuge des Fonds jährliche Fördermittel zur Verfügung“, erklärte Schaunig als Vorsitzende des Kärntner Schulbaufonds.

Seit Bestehen des Schulbaufonds im Jahre 2009 wurden den Schulerhaltern insgesamt rund 107.516.509 Euro an Fördermitteln bereitgestellt. Im Zentrum der strategischen Ausrichtung des Fonds stehen aber auch die geänderten Rahmenbedingungen. Dazu zählen die räumlichen Anforderungen der „Neuen Pädagogik“, wie beispielsweise die Neue Mittelschule, der steigende Bedarf im Bereich der vorschulischen Erziehung und Nachmittagsbetreuung sowie ein gegebener Schulraumüberhang in Folge sinkender Schülerzahlen. Sie alles erfordern einen geänderten Rahmen.

„Die Politik und die Gemeinden als Schulerhalter ziehen hier an einem Strang. Denn wir alle wissen, dass Investitionen für die Bildung wichtig für die Zukunft sind. Gerade in konjunkturschwachen Zeiten ist es wichtig, dass durch Sanierungen an den Schulen die Bauwirtschaft angekurbelt wird“, so Schaunig.


Rückfragehinweis: Büro LHStv.in Schaunig
Redaktion: Kohlweis/Zeitlinger