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Minimundus – die kleine Welt wird größer

28.04.2016
LH Kaiser bei Eröffnungsfeier des interaktiven Indoorbereichs – 300.00 Besucher jährlich erwartet
Sie wächst seit 1958 – jetzt ist die „kleine Welt am Wörthersee“ wieder um eine Attraktion größer. Heute, Donnerstag, wurde die Eröffnung der neuen interaktiven Indoor-Erlebniswelt gefeiert. Ab morgen, Freitag, ist Minimundus auch für die Öffentlichkeit ganzjährige geöffnet . Bei einem ersten Rundgang zeigte sich Landeshauptmann Peter Kaiser begeistert von der positiven Entwicklung einer „Herzensangelegenheit“, wie er das beliebte Klagenfurter Familienausflugsziel selbst bezeichnete.

Das begeisterte „Juchzen“ der Kinder während der Eröffnungszeremonie wertete Kaiser als positive Feuerprobe. „Ein großzügiges gastronomisches Angebot mit rund 400 Plätzen, wie es hier entstanden ist, findet man in Kärnten nicht oft“, strich der Landeshauptmann eine Besonderheit des neuen Gebäudes hervor. 50 ständige Arbeitsplätze würden zudem zeigen, dass man mit dem Betrieb auch soziale Verantwortung übernehme . „Eine Tatsache, die gerade in schwierigen Zeiten wie diesen, nicht hoch genug eingeschätzt werden kann“, betonte Kaiser. Einem herzlichen Dankeschön für das geleistete Engagement folgte die Versicherung: „Sie haben gut investiert. Sie haben in die Zukunft unseres Landes investiert.“

Walter Ebner und Heinz Anetter, Vorstandsmitglieder vom Verein Rettet das Kind, der Trägerorganisation von Minimundus, sowie Geschäftsführer Hannes Guggenberger durften zahlreiche weitere prominenten Gäste in der neuen Erlebnishalle begrüßen. Auf der Bühne erinnerte sich beispielsweise Klagenfurts Bürgermeisterin Maria-Luise Mathiaschitz an ihren ersten Besuch in der „kleinen Welt“. „Ich war bei meiner Firmung hier. Später kam ich mit meinen Kindern her und ich bin mir sicher, dass es richtig war, in Richtung Ganzjahresbetrieb zu gehen“, sagte Mathiaschitz und würdigte Anetter für seinen unermüdlichen Einsatz mit dem Ehrpfennig der Stadt Klagenfurt. Genau wie sie sprach auch Wirtschaftskammerpräsident Jürgen Mandl in seiner Rede von einem „Leuchtturmprojekt“, das Minimundus nunmehr zu einer der wesentlichsten Attraktionen in der Region werden lasse.

Mit dem Umbau wurde mit einjähriger Verspätung im Jahr 2013 begonnen. Acht Millionen Euro wurden in die interaktive Erlebnis- und Informationswelt investiert. Waren es in den vergangenen drei Jahren rund 250.000 Besucher die man jährlich zählte, sollen es dank der Neuerung künftig 300.000 jährlich werden.


Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser
Redaktion: Susanne Stirn
Fotohinweis: LPD/Just