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VS St. Veit erstrahlt in neuem Glanz

29.04.2016
LH Kaiser bei feierlicher Wiedereröffnung: Wir schaffen Zukunftsschulen - Vom Lehr- zu Lebensraum
Bildung braucht optimale Rahmenbedingungen. „Quod erat demonstrandum“ – und zwar heute, Freitag, in St. Veit: Die Veränderung von Schule als reinem Lernort zur Schule als Lebensraum zeigte die Wiedereröffnung der Volksschule am Schillerplatz sehr deutlich. In sechs Jahren wurde sie von der Stadt St. Veit in Zusammenarbeit mit dem Land Kärnten generalsaniert. Die Eröffnungsfeier fand unter großer Mitwirkung der Schülerinnen und Schülern statt. Bürgermeister Gerhard Mock und Volksschuldirektorin Christine Mair konnten viele Ehrengäste mit Bildungsreferent Landeshauptmann Peter Kaiser an der Spitze begrüßen.

„Bildung ist der wichtigste Rohstoff und ein maßgeblicher Baustein für ein stabiles Fundament, auf dem wir Kärntens Zukunft bauen“, betonte der Landeshauptmann. Kärnten unternehme viel im Bereich Bildung. „Mir als Bildungsreferent ist es ein großes Anliegen, alles dafür zu tun, dass die Entwicklung der nächsten Generation dazu beiträgt, Kärnten nach vorne zu bringen“, sagte Kaiser. Die Schaffung von Lerninstitutionen für die Zukunft stehe im Fokus, von der Krabbelstube bis zum Kindergarten, von der Volksschule bis zur Neuen Mittelschule, von der Musikschule bis zum Sportverein – einen Platz, wo man gemeinsam Ausbildungs- und Freizeit verbringen könne. „Damit erhalten unsere Kinder und Jugendlichen bis hin zu den Erwachsenen das wichtigste Rüstzeug für ein erfolgreiches Leben“, so der Bildungsreferent.

Der Landeshauptmann gratulierte zum Umbau der Schule und dankte allen Verantwortlichen für ihr Engagement. „Die Volksschule am Schillerplatz in St. Veit bekennt sich dazu, Integration zu leben und das multikulturelle Potenzial zu nutzen“, so Kaiser. Nun gebe es hervorragende Rahmenbedingungen für die Bildung und Betreuung der Kinder. Das Steuergeld sei hier jedenfalls optimal eingesetzt, wie man an diesem gelungenem Gebäude sehen könne, sagte der Landeshauptmann und wünschte den Lehrenden und Kindern alles Gute im neuen Lebensraum Schule. Als Geschenk brachte der Bildungsreferent eine Bücherbox für die Schulbibliothek mit.

Bürgermeister Mock zeigte sich erfreut über das gelungene Großprojekt und dankte allen, die an der Realisierung mitgearbeitet haben. Schuldirektorin Mair hob den guten Geist hervor, der Eltern, Lehrer und Schüler auszeichne. „Wir fördern selbständiges Handeln, soziale Kontakt- und Konfliktfähigkeit in einem wohlwollenden Miteinander“, so die Direktorin. Unter den vielen Gästen befanden sich auch LAbg. Günter Leikam und Landesschulratspräsident Rudolf Altersberger.

Die Volksschule St. Veit an der Glan wurde in den Jahren 2010 bis 2015 generalsaniert, energetisch optimiert, barrierefrei erschlossen, akustisch und beleuchtungstechnisch modernisiert und brandschutztechnisch abgesichert. Im Zuge des Großprojektes wurden auch die räumlichen Erfordernisse für die Inklusion der Volksschule umgesetzt. Die Projektkosten der Generalsanierung betrugen rund vier Millionen Euro, davon übernahm die Stadt St. Veit 1,05 Millionen, vom Kärntner Schulbaufonds kamen 2,8 Millionen und vom Land Kärnten (Inklusion) 148.000 Euro.

Im aktuellen Schuljahr 2015/2016 gibt es 393 Schüler in 20 Klassen, inklusive einer Vorschulklasse mit 20 Schülern. Erstmals wird eine Klasse als Ganztagesklasse in verschränkter Form geführt. Weiters befindet sich auch ein Hort mit fünf Gruppen und 98 Kindern in der Volksschule. Seit dem Schuljahr 2013/14 gibt es eine Inklusionsklasse. Die Schule bietet Zusatzangebote auf verschiedenen Gebieten wie Musik, Bewegung und Sport, Naturwissenschaften oder Sprachen. Schwerpunkte gesetzt werden auch in den Bereichen Kreativität und Soziales Lernen. Die Nachmittagsbetreuung wird vom BÜM Kärnten organisiert und durchgeführt.


Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser
Redaktion: Ulli Sternig
Fotohinweis: LPD/Gert Eggenberger