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Regierungssitzung 2 - Landesausstellung 2020 befasst sich auch mit Zukunft

03.05.2016
LR Benger: Umsetzung mit Gemeinden läuft, Abstimmungsspende von Bund zu beantragen
Bereits zwei Beschlüsse hat es in der Landesregierung gegeben, um im Jahr 2020 mittels Landesausstellung das 100jährige Jubiläum anlässlich der Volksabstimmung zu begehen. „Es ist mir wichtig, dass wir konzentriert feiern, dass die Feierlichkeiten gebündelt ablaufen und dass wir eine Strahlkraft erreichen. Wir werden uns nicht nur mit der Vergangenheit beschäftigen. Der Raum Unterkärnten braucht Zukunft“, erklärte LR Christian Benger heute, Dienstag, im Anschluss an die Regierungssitzung.

In der Sitzung erfolgte nun ein weiterer Beschluss, was die nächsten Umsetzungsschritte angeht. Laut Benger werde es auch einen Antrag auf eine neue Abstimmungsspende geben. Dieser Antrag soll vom Kurator der Landesausstellung, Peter Fritz, 2020 an den Bund gestellt werden.
Neu bei dieser Landesausstellung sei laut Benger wichtig, dass eine ganze Region profitieren soll, dass die Organisation und Abwicklung in professionelle Hände gelegt wird und die Politik sich aus der operativen Arbeit heraushält. Daher wurde Peter Fritz als Kurator eingesetzt, der jetzt sein Kern-Team zusammengestellt hat, für das namhafte Historiker nominiert sind und dessen Bekanntgabe Ende Mai erfolgt. (Univ.-Prof. Dr. Helmut Konrad, Universität Graz, Direktor Dr. Wilhelm Wadl, Kärntner Landesarchiv, Vorgespräche mit ao. Univ.-Prof. Dr. Werner Drobesch, Alpen-Adria-Universität Klagenfurt, Univ.-Prof. Dr. Stefan Karner, Universität Graz, Univ.-Prof. Dr. Verena Winiwarter, Alpen-Adria-Universität Klagenfurt).

Ebenso erfolgte die Konstituierung und Nennung der Mitglieder der „Steuerungsgruppe Landesausstellung 2020“ und deren Aufgaben-Definition. Als Einzelorte wurden Völkermarkt (Bezirksheimat- und Stadtmuseum), Bleiburg (Werner Berg Museum), Eberndorf (Stift) und Ferlach (Büchsenmacher und Jagdmuseum) fixiert. Zusätzliche Orte und Gebäude werden auf Ihre Eignung als potentieller Ausstellungsort hin noch geprüft. „Diese Landesausstellung wird so erfolgreich, wie erfolgreich die Zusammenarbeit aller ist. Im Februar fanden Gespräche mit den Gemeinden Völkermarkt, Ferlach, Bleiburg und Eberndorf statt“, erwähnte Benger.

Zudem wurden heute die weiteren Schritte und die zeitliche Planung bis 2020 festgelegt, wie beispielsweise die Workshops mit Experten und Gemeinden, die Präsentation des Projektes in Gremien, die Festlegung der inhaltlichen Arbeit sowie die Erstellung des Grobkonzeptes und die Details zum Ausstellungskonzept, zu den Begleit-Aktivitäten und zur Ausstellungsarchitektur. „Auch der Abwehrkämpferbund kann sich einbringen, in dem er ganz einfach Kontakt mit dem Kurator und dessen Team aufnimmt. Die Politik mischt sich in die operative Abwicklung nicht ein, legt nur Rahmenbedingungen fest“, so Benger. Damit gehe auch die Petition des Abwehrkämpferbundes an den Landtag ins Leere.

Weitere Schritte:
Phase I (bis Ende 2016)
• Entwicklung der einzelnen Formate zur Vorbereitung, wie zum Beispiel Workshops mit Experten und Gemeinden
• Vorstellung des Projektes in Gremien, Diskussionen
• Intensivierung der inhaltlichen Arbeit (Workshops, Kernteam, Beirat)
• Erste Objektrecherchen
• Erstellung eines ersten Grobkonzeptes

Phase II (2017–2020)
• Drehbuchentwicklung zur Ausstellung
• Detaillierung des Ausstellungskonzeptes
• Exponat-Recherchen und Auswahl
• Entwicklung der Ausstellungsarchitektur
• Erarbeitung von Begleitaktivitäten
• Entwicklung von Begleitpublikationen
und die Entwicklung der Vermittlung


Rückfragehinweis: Büro LR Benger
Redaktion: Robitsch