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POLITIK

Krankenhaus Spittal: Keine Einschränkung bei Leistungen

03.05.2016
LH Kaiser und LHStv.in Prettner nahmen Unterschriften der Initiative „Pro Krankenhaus Spittal“ entgegen – Hohe Qualität der Gesundheitsversorgung hat Priorität
Die Initiative „Pro Krankenhaus Spittal“ wurde heute, Dienstag, von Landeshauptmann Peter Kaiser und Gesundheitsreferentin LHStv.in Beate Prettner in der Kärntner Landesregierung empfangen. Die Bürgerinnen und Bürger sowie Angehörigen der privaten Gesundheitseinrichtung überreichten 31.876 Unterschriften und äußerten ihre Befürchtungen, dass es durch den Regionalen Strukturplan Gesundheit (RSG) zu Benachteiligungen für ihr Krankenhaus kommen könnte. Kaiser und Prettner versicherten, dass es zu keiner Einschränkung bei den Leistungen im Krankenhaus Spittal kommen werde und dass ihnen die Versorgungsqualität der Oberkärntner Bevölkerung sehr am Herzen liege. Prettner hat sogar selbst bereits auf der Liste der Initiative unterschrieben. „Wir kämpfen an gleicher Seite“, betonte die Gesundheitsreferentin.

Der Landeshauptmann hob hervor, dass das Krankenhaus Spittal ein unverzichtbarer Teil in der Kärntner Gesundheitsversorgung sei. Obwohl dies von der Initiative nicht artikuliert wurde, stellte er klar, dass eine Schließung des Krankenhauses nie und nimmer in Aussicht gestanden sei. Im RSG sei in vernünftiger Form dargestellt, was das Krankenhaus Spittal zu leisten habe, meinte Kaiser. Sehr wohl sei ihm die demographische und topographische Sonderstellung der Region bewusst. Veränderungen seien jedoch notwendig, um die hohe Qualität der Versorgung weiterhin sicherzustellen. Kaiser sagte, dass man auch die Kooperation im Gesundheitsbereich verstärken wolle. Angesichts der allgemeinen finanziellen Situation müsse man sehr vorsichtig und behutsam mit Mitteln umgehen. „Der Gesundheitsbereich wird von uns aber immer priorisiert werden. Und somit liegt auch die Gesundheitsversorgung der Oberkärntner Bevölkerung bei uns ganz vorne“, betonte Kaiser.

Prettner dankte der Initiative „Pro Krankenhaus Spittal“ und drückte ihre Verbundenheit mit dem Haus aus. Leistungen würden nicht an der Bettenanzahl gemessen, sondern an der medizinischen Leistung, betonte sie. Diese sei Dank der Ärztinnen und Ärzte sowie des Pflegepersonals in Spittal sehr hoch. Prettner wies auch darauf hin, dass das Land Kärnten viel in den Ausbau des Krankenhauses investiert habe, dieses sei heute ein Klinikum von Weltformat. Diese hohe Qualität wolle man weiterentwickeln. Der RSG sehe kleine Änderungen für das Krankenhaus Spittal vor, die aber nichts mit den Leistungen zu tun hätten. „Das garantiere ich und habe es auch mit meiner Unterschrift bekundet“, sagte die Gesundheitsreferentin.


Rückfragehinweis: Büros LH Kaiser/LHStv.in Prettner
Redaktion: Markus Böhm
Fotohinweis: LPD/Peter Just