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Qualitätsoffensive auf unseren Almen

04.05.2016
LR Benger: Richtlinien für Gastronomie-Infrastruktur in touristischen Alpin-Gebieten
In Sitzung der Kärntner Landesregierung gestern, Dienstag, wurde auch eine neue KWF-Richtlinie für den Tourismus beschlossen. „Entsprechend der Tourismusstrategie starten wir eine Offensive für unsere alpinen Kulinarikbetriebe in den touristischen Gebieten. Sie sollen mit Investitionen die höchste Konzentration südlicher Lebensqualität erlebbar machen“, erklärt Tourismus- und Wirtschaftslandesrat Christian Benger heute.

Laut Tourismusstrategie des Landes hat Kärnten in Bezug auf seine Positionierung die höchste Konzentration südlicher Lebensqualität in Österreich aufzuweisen. Diesen USP soll Kärnten glaubhaft besetzen und mit konkreten Projekten, Maßnahmen und innovativen Angeboten weiter ausbauen.

Die neue und spezielle Infrastrukturförderung wurde mit 1,5 Millionen Euro dotiert. Das Ziel ist laut Benger klar: Südlichkeit müsse ganzjährig erlebbar sein, beim Schifahren, Wandern oder Natur genießen. Die Zielgruppe seien Themenhütten mit hohem Qualitätsanspruch, gefördert werden Investitionen ab 10.000 Euro. Der nicht rückzahlbare Zuschuss betrage laut Benger bis zu 30 Prozent.

„Die KWF-Infrastrukturförderung soll zur Erreichung dieser Zielsetzung einen wesentlichen Beitrag leisten. Sie wurde innerhalb kürzester Zeit konzipiert, mit den Stakeholdern abgestimmt und mit einem Förderbudget von 1,5 Mio. EUR attraktiv dotiert“, so KWF Vorstand Erhard Juritsch.

Unter „Themen-Hütten“ werden laut Juritsch Gastronomiebetriebe verstanden, die während der gesamten Winter- bzw. Sommersaison geöffnet haben und in einem Skigebiet direkt an der Piste oder an einer Berg- oder Talstation liegen oder in einem alpinen Erholungsraum, der von Touren-Skifahrern, Schneeschuhwanderern, Rodlern, Wanderern und Spaziergängern regelmäßig frequentiert wird.
Vom KWF gefördert werden der Neubau, die Vergrößerung und die Modernisierung von Sonnenterassen und damit verbunden auch Investitionen in das Ambiente („südlicher Flair“).

Das Augenmerk bei den Investitionen liege laut Benger auf einer qualitativ hochwertigen Ausführung: Bei der Sonnenterrasse muss es sich um eine befestigte bauliche Ausführung in Stein oder Holz handeln und beim Equipment erhält hochwertiges Mobiliar klar den Vorzug gegenüber „klassischen“ Biertischgarnituren, Plastikmöbeln oder Plastikplanen.
Weitere Informationen bzw. Antragsunterlagen unter: www.kwf.at


Rückfragehinweis: Büro LR Benger
Redaktion: Robitsch/kb