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Europatag 9. Mai: „EU steht vor größten Herausforderungen!“

06.05.2016
LH Kaiser: „Kärnten, wir alle sind EU! Europa braucht Kärnten und Kärnten braucht Europa.“ Eigener EU-Schwerpunkt auf Landeshomepage www.ktn.gv.at/europatag
Anlässlich des Europatages am 9. Mai weist Landeshauptmann Peter Kaiser auf die Bedeutung Europas hin. „Am Europatag sollte uns noch mehr bewusst werden, dass wir in Europa in Frieden leben.“ Friede aber sei nicht selbstverständlich und Wohlstand nicht geschenkt. „Europa braucht Kärnten und Kärnten braucht Europa“, ist der Landeshauptmann überzeugt. Österreich und Kärnten, die Bürgerinnen und Bürger, profitieren täglich von Europa. Das sollte uns der Europatag bewusst machen, sagte Kaiser.

Er wünsche und arbeite im Rahmen seiner Möglichkeiten an einem Europa als Raum der Freiheit, der Sicherheit und des Friedens, denn: „Ein besseres, stabiles und solidarisches Europa ist auch für Österreich besser“, so Kaiser. Und weiter: „Sicherheit, sozialer Zusammenhalt und Demokratie sind Aufgaben, wofür es Gemeinsamkeit sowie gemeinsame europäische Lösungen braucht. Kärnten, wir alle sind EU! Alle sind wir gefordert, die Herausforderungen gemeinsam zu bewältigen!“ Die EU habe sehr vieles erreicht, vieles, wie verhältnismäßig hoher Wohlstand, freier Personen-, Waren- und Dienstleistungsverkehr würden mittlerweile als Selbstverständlichkeiten erachtet. Wie fragil die Errungenschaften sind, zeige sich nun anhand der allergrößten Herausforderungen vor denen Europa nun stehe.

Als Beispiel nennt Kaiser die aktuelle Flüchtlingskrise bzw. Migrationsströme und damit zusammenhängend die Notwendigkeit von gemeinsamen europäischem Engagement, was die faire Aufteilung oder den gemeinsamen Schutz der EU-Außengrenze betrifft. Aber auch der Schutz der hohen europäischen Qualitäts- und Sicherheitsstandards auf der einen sowie die für die wirtschaftliche Weiterentwicklung und die langfristige Sicherung des Wohlstandes notwendigen Außenhandelsbeziehungen, bedürfen - wie am Beispiel TTIP ersichtlich -höchster Aufmerksamkeit.

„Die Performance der EU ist zweifellos verbesserungswürdig, aufgeben dürfen wir sie aber nie“, so Kaiser, der an die Gedanken eines der Gründungsväter der EU, den damaligen französischen Außenminister Robert Schuman, erinnert. Dieser brachte am 9. Mai 1950 seine Europa-Vision mit den Worten dar: Nie wieder Krieg, lieber am Verhandlungstisch sitzen und streiten als sich auf den Schlachtfeldern gegenseitig bekämpfen!

Seit 1985 ist der 9. Mai Europatag und symbolisiert neben Flagge, Hymne und Währung die Einheit der EU.

Der Landeshauptmann macht auch auf die Serviceseite des Landes Kärnten zum Europatag am 9. Mai auf www.ktn.gv.at aufmerksam. Die EU-Homepage dort gibt Informationen und behandelt relevante Fragen zur Europäischen Union, wie beispielsweise zur Mitgliedschaft Österreichs in der EU, zu EU-Fördermöglichkeiten und -Mythen, aber auch zur Geschichte des vereinten Europas. Gleichzeitig soll der - nicht nur finanzielle - Nutzen für Kärnten seit dem EU-Beitritt dargestellt werden.


Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser
Redaktion: Schäfermeier/kb