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Kulturinitiative Gmünd: Erika Schuster ist für Erfolgsgeschichte verantwortlich

06.05.2016
LR Benger: 25 Jahre Kulturinitiative und 20 Jahre Schuster sind ein untrennbares Paar, das Kunst und Kultur abseits des Zentralraumes erlebbar macht und Geschichte schrieb
„25 Jahre Kulturinitiative Gmünd und 20 Jahre Erika Schuster als beseelte Geschäftsführerin dieser Erfolgsgeschichte. Dazu möchte ich Frau Schuster meinen aufrichtigen Dank und meine tiefe Wertschätzung aussprechen“, sagte, heute, Freitag, Kulturlandesrat Christian Benger anlässlich des Jubiläums der Künstlerstadt Gmünd und des Ehrentages für die Geschäftsführerin. Ihr sei es zu verdanken, dass Besucherrekorde die Stadt Gmünd weit über die Kärntner Grenzen hinaus bekannt gemacht haben. „Liebe Erika Schuster, deine vielschichtigen und farbenprächtigen kulturellen Leistungen sind geprägt von deinem mannigfaltigen Kunst- & Kulturverständnis. Damit hast du für Oberkärnten und die gesamte Region eine attraktive Identität und eine kulturelle sowie auch touristische Grundlage geschaffen“, betonte Benger.

Schuster habe mit ihrem Team über die Jahre Kunst und Kultur als Lebenselixier in Gmünd verankert. Sie habe damit die Welt nach Gmünd und Gmünd in die Welt gebracht. „Kunst und Kultur sind keine Frage des Zentralraumes. Die Künstlerstadt Gmünd ist der beste Beweis dafür, dass sich kulturelles Engagement in den Tälern und Regionen lohnt“, so Benger anlässlich der Ausstellungseröffnung in der Stadtturmgalerie Gmünd, welche diesen Mittwoch stattfand und in der bis 2. Oktober 2016 Francisco de Goyas berühmte Radierzyklen zu sehen sind.

„Ich möchte Schuster darin bestärken, unbeirrt von jeglichen Schwierigkeiten in Stadt und Land, weiterhin so umsetzungsstark ihre Ziele zu entwickeln und zu verfolgen. Dabei werde ich in meiner Funktion als Kulturlandesrat ihr, der Stadt Gmünd sowie der Region ein bestmöglicher Partner sein“, erklärte Benger.

Benger sieht die Künstlerstadt Gmünd aber auch aus touristischer Sicht. Denn als eines der bedeutendsten Kulturzentren schafft es Gmünd auch den Tourismus anzukurbeln und Gäste in die Region zu locken. Das Urlaubsverhalten der Gäste habe sich drastisch verändert. „Damit entspricht Gmünd voll dem Gästetrend. Denn die Gäste wollen ihr Urlaubsland erkunden, erleben und kennen lernen. Kunst und Kultur sind genauso entscheidend wie Kulinarik“, betonte der Landesrat.

Mit ihrem umfangreichen Ganzjahreskulturprogramm hat sich die Stadt Gmünd in den letzten Jahren im ganzen Land als Künstlerstadt einen Namen gemacht. Sie ist zu einem lebendigen Kulturzentrum in der gesamten Region geworden und gilt in Österreich mittlerweile als Best Practice Beispiel regionaler Stadtentwicklung durch kulturelles Engagement. Damit ist die Künstlerstadt einer der wichtigsten Kulturveranstalter Kärntens und beinahe ein Ganzjahreskulturanbieter (240 Veranstaltungs- und Ausstellungstage).


Rückfragehinweis: Büro LR Benger
Redaktion: Robitsch/Zeitlinger
Fotohinweis: Büro LR Benger