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„Zurück in die Zukunft in Kärnten die zweite Chance“

12.05.2016
LH Kaiser unterstützt Bildungs- und Kulturprojekt von ARBOS - Ausstellungseröffnung: 18. Mai, Hauptbahnhof Klagenfurt - Zeitzeugin-Gesprächsreihe mit Leni Birnbaum

Bereits im vergangenen Jahr wurden von Landeshauptmann Peter Kaiser zwei große kulturelle Projekte von ARBOS unterstützt und mitgetragen. Nämlich das Viktor Ullmann Projekt in Prag und das Europäische Projekt „Hidden History“. Auch 2016 sind nun wieder zwei Projekte, in Zusammenarbeit und unter der Patronanz des Landeshauptmannes und des Landtagspräsidenten Reinhart Rohr, in Umsetzung. Das erste ist das Bildungs- und Kulturprojekt „Zurück in die Zukunft in Kärnten die zweite Chance“. Es wird kommenden Mittwoch, 18. Mai, um 18 Uhr vom Landeshauptmann gemeinsam mit Rohr, Landesschulratspräsident Rudolf Altersberger und dem Historiker Oliver Rathkolb am Klagenfurter Hauptbahnhof eröffnet.

„Die von Rathkolb gestaltete Ausstellung zeigt auf anschauliche und beeindruckende Weise in 17 Kapiteln das Werden der 2. Republik. Als Bildungsreferent ist es mir ein großes Anliegen, dass auch Schulklassen sie besuchen und sich mit der Geschichte Österreichs auseinandersetzen“, betont, heute, Donnerstag, der Landeshauptmann. In der allgemeinen historischen Reflexion neige man heute noch immer gerne dazu, den Aufbau demokratischer Strukturen nach dem 2. Weltkrieg in Österreich als selbstverständlich anzusehen. „Die Vergangenheit zu kennen und sich ihr zu stellen, ist die Voraussetzung dafür, für die Zukunft zu lernen und diese friedvoll und konfliktfrei zu gestalten“, so Kaiser.

Durch die Ausstellung, sie läuft von 18.Mai bis 30. September, gibt es auch Schulführungen. Sie finden in Zusammenarbeit mit dem Landesschulrat für Kärnten und den ÖBB Montag bis Freitag von 9 bis 12 Uhr statt.

Der Landeshauptmann verweist zudem auf die Zeitzeugin-Gespräche für Schulen mit Leni Birnbaum unter dem Titel „von Wien nach Ma’oz Hayyim“. Birnbaum, sie wurde 1923 geboren, lebt heute im im Kibbutz Ma’oz Hayyim und ist die Enkelin des Philosophen, Reformpädagogen und Pazifisten Wilhelm Jerusalem (1854- 1923). Sie finden vom Montag, 19. September bis Freitag, 23. September via Skype jeweils von 8 bis 9 Uhr und 10 bis 11 Uhr statt. Die Gespräche finden in Zusammenarbeit mit dem Kärntner Landesschulrat und der Arbeiterkammer Kärnten statt.

Abgerundet wird das Projekt durch zwei Opernkompositionen von Viktor Ulmann unter der Regie von Herbert Gantschacher. Nach der Ausstellungseröffnung am 18. Mai wird um 18 Uhr am Klagenfurter Hauptbahnhof „Die Weise von Liebe und Tod des Cornets Christoph Rilke“ aufgeführt. Zum Ausstellungsende, am 30. September, wird um 20 Uhr, ebenfalls am Klagenfurter Hauptbahnhof, „Der Kaiser von Atlantis oder die „Tod-Verweigerung“ gezeigt.

I N F O: Anmeldungen für Führungen durch die Ausstellung und die Zeitzeugin-Gespräche mit Leni Birnbaum, ein Wunschtermin bzw. Alternativtermin ist anzugeben, unter E-Mail: arbos.carinthia@arbos.at. Weitere Information unter der Telefonnummer: 0664 89 16 491.


Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser
Redaktion: Michael Zeitlinger