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Startschuss für Hautschutzkampagne in Kärntner Volksschulen

12.05.2016
Gesundheitsreferentin LHStv.in Prettner: So früh wie möglich mit Prävention beginnen
Im Sonnenmonat Mai fiel heute, Donnerstag, bei einer Pressekonferenz der Startschuss zur Hautschutzkampagne „Sonne und Leben“, die von der Kärntner Gebietskrankenkasse gemeinsam mit dem Gesundheitsreferat des Landes Kärnten, der Ärztekammer-Fachgruppe der Dermatologen und dem Landesschulrat für Kärnten durchgeführt wird. Von Mai bis Juni sollen Kärntenweit 1.500 VolksschülerInnen aus 20 Schulen in Vorsorge-Workshops zur Hautgesundheit sensibilisiert werden. Im Anschluss tourt die KGKK mit Unterstützung der Fachgruppe der Dermatologen der Ärztekammer Kärnten und den Daylong-Sonnenschutzexperten von Galderma Anfang Juli durch die Kärntner Bäder, informiert über den richtigen Umgang mit der Sonne und bietet mit FachärztInnen Beratungen vor Ort an.

„Gesundheitsförderung ist umso effektiver, je früher damit begonnen wird. Daher muss das Interesse der kleinsten angehenden HautschutzexpertInnen geweckt werden, die dann auch Erwachsenen als Vorbild dienen können“, sagte Gesundheitsreferentin LHStv.in Beate Prettner.

„Die Sonne ist ein wesentlicher Faktor in der Melanomentstehung. Gerade zu Beginn der Sommermonate, in der oft unterschätzten Übergangszeit, ist es wichtig mit Präventionsarbeit aktiv zu werden und Bewusstsein für die Gefahren und Folgen der Sonne zu schaffen“, erklärte KGKK-Obmann Gernot Steiner. SchülerInnen, die innerhalb der Vorsorge-Workshops geschult werden, erhalten nicht nur wichtige Tipps im richtigen Umgang mit der Sonne, eine individuelle Haupttyp-Bestimmung und wissen, über welche Eigenschutzzeit ihre Haupt verfügt, sondern werden auch als ‚Hauptprofis‘ ausgezeichnet.

„Die Sensibilisierungsarbeit kann gar nicht früh genug beginnen“, weiß Max Wutte, Fachgruppenobmann Dermatologie der Ärztekammer für Kärnten. „Sonnenbrände, die in der frühen Kindheit erworben wurden, können ein mögliches Hautkrebsrisiko in späterer Folge erhöhen“, so Wutte.

Eine anschauliche Vermittlung des Wissens ermöglicht unter anderem eine „Suncheck“-Karte, mit der die Stärke der UV-Strahlung gemessen wird. „Dabei geht es nicht um Messgenauigkeit, sondern darum, Kindern bewusst zu machen, dass die Stärke der UV-Strahlung von vielen Faktoren wie Tageszeit, Wetter oder geografischer Lage abhängig ist und diese unterschiedliche Auswirkungen auf die Haut haben können“, informierte Prettner.

Für Nachhaltigkeit an den Schulen ist gesorgt: „Um die Inhalte aus den Workshops immer wieder aufzufrischen, bekommen die LehrerInnen Arbeitsblätter zur Nachbearbeitung in den Klassen“, erläuterte Landeschulratspräsident Rudolf Altersberger.

Den Abschluss der Hauptschutzaktion bildet die Bädertour, wo Interessierte kostenlose Beratung erhalten. Die Termine werden auf der Homepage der Kärntner GKK www.kgkk.at veröffentlicht.


Rückfragehinweis: Büro LHStv.in Prettner
Redaktion: Schmied/Zeitlinger
Fotohinweis: KGKK