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KULTUR

China im Schloss Ortenburg

14.05.2016
LH Kaiser bei Ausstellungseröffnung – Baldramsdorf beheimatet jetzt eine der beeindruckendsten Sammlungen Chinesischer Kunst Österreichs
Wer die Obergeschoße von Schloss Ortenburg in Unterhaus in der Gemeinde Baldramsdorf betritt, taucht in eine fremde Welt ein. Verteilt auf 23 Räume ist dort eine der beeindruckendsten Sammlungen Chinesischer Kunst in Österreich zu sehen. In Anwesenheit von Landeshauptmann Peter Kaiser wurde heute, Samstag, die Ausstellung „China im Schloss Ortenburg“ eröffnet. Zu sehen sind Kaisergewänder, Figuren aus Jade, Stein, Terrakotta, Email, Bronze, Bergkristall oder Holz, Kaiserinnenkronen, Schnitzereien aus Elfenbei und Knochen, Münzen und vieles mehr

Der Landeshauptmann war voll des Lobes für die eindrucksvolle Schau, wohl wissend, dass es nicht immer einfach gewesen sei, die prächtigen Objekte von China nach Österreich zu bekommen. Es sei ein großes Glück für Kärnten und das Museum in Unterhaus seine bestehende Sammlung durch ein so weites Fenster in die Welt bereichert zu sehen.

Dank gebührt vor allem Günther Winkler, gebürtiger Baldramsdorfer, der diese Sammlung stiftete. Zeitlebens pflegte der heutige Ehrensenator der Universität Wien und fürstlicher Justizrat von Liechtenstein enge Verbindungen zu Taiwan. Der einst jüngste Universitätsprofessor bekam schon als junger Bursche ein Bild von „Kixinga“, Sohn eines Seeräubers und späteren Admirals der Ming Dynastie im 16. Jahrhundert, geschenkt. Ein Bild, das bei Winkler die Neugierde auf die Welt entfachte, aus der „Koxinga“ stammte. Heute umfasst die Ausstellung fernöstliche Objekte von der Jungsteinzeit bis hin zu zeitgenössischen Kunstwerken. Winkler ist sich sicher, dass Wirtschaftsbeziehungen und Kulturbeziehungen, sowie Bildung und Ausbildung, völkerverbinden wirken. Werde dies gepflegt, sei auch die Chance auf Frieden in der Welt größer.

Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser
Redaktion: Susanne Stirn
Fotohinweis: LPD/Höher