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„BABEG 2.0 - ansiedeln, entwickeln und vernetzen“

30.05.2016
LHStv.in Schaunig bei Pressekonferenz der Kärntner Betriebsansiedlungs- und Beteiligungsgesellschaft
Die BABEG Kärntner Betriebsansiedlungs- und Beteiligungsgesellschaft ist seit Anfang des Jahres 2016 für das Standortmarketing und die Betriebsansiedlung ausländischer Unternehmen in Kärnten verantwortlich. Die drei Geschäftsbereiche der BABEG sind damit definiert: Betriebsansiedlung, Beteiligungsmanagement und Entwicklungsprojekte.

„Mit der BABEG in ihrer jetzigen Form gibt es erstmalig in Kärnten eine Gesellschaft, in der Forschung und Technologie in Form von Infrastruktur und Entwicklungsprojekten gebündelt werden“, betonte heute, Montag, Finanzreferentin LHStv.in Gaby Schaunig im Rahmen der Pressekonferenz „BABEG 2.0 - ansiedeln, entwickeln und vernetzen“. Wissen rücke damit näher zusammen. Die Vernetzung und Bündelung von Ressourcen sowie deren effizienter Einsatz seien aus ihrer Sicht wesentliche Aufgabe der BABEG.

Die BABEG unterstützt ausländische Unternehmen bei einer Ansiedlung in Kärnten und stellt Industrie- und Gewerbeflächen zur Verfügung, schafft Technologieinfrastruktur wie zum Beispiel den Lakeside Science & Technology Park in Klagenfurt sowie den High Tech Campus in Villach. Weiters hält sie strategische Beteiligungen an außeruniversitären Kompetenzzentren wie der Joanneum Research, den Lakeside Labs und dem Carinthian Tech Research.

„Erklärtes Ziel der BABEG ist es, das Innovationspotential und die internationale Konkurrenzfähigkeit Kärntens zu stärken, um so den voranschreitenden strukturellen Wandel erfolgreich zu bewältigen“, so BABEG-Geschäftsführer Hans Schönegger. Seit Jahresbeginn stehen forschende und technologieorientierte Unternehmen aus dem Ausland im Fokus der Betriebsansiedlung. Das heißt, Zielkunden sind jene ausländischen Unternehmen, die in den Kärntner Stärkefeldern tätig sind und im Idealfall an die heimischen Forschungskompetenzen anknüpfen können. „Gewinnen wir diese für Kärnten, so entstehen nicht nur Arbeitsplätze, sondern rücken wir der Zielsetzung der BABEG ein Stückchen näher“, betonte Schönegger.

Alle anderen Unternehmen, die sich für eine Ansiedlung in Kärnten interessieren, werden in enger Kooperation mit dem Bund, nämlich mit der Bundesansiedlungsagentur ABA-Invest in Austria, serviciert. Auch in den ersten vier Monaten 2016 konnte die ABA bereits acht Ansiedlungen in Kärnten betreuen – fünf davon aus Italien. Dieser Trend sollte auch weiter anhalten, denn derzeit ist die ABA mit 61 ausländischen Unternehmen bezüglich einer Ansiedlung in Kärnten im Gespräch.

Das Team der BABEG unterstützt ansiedlungsinteressierte Unternehmen kostenfrei mit einem breiten Angebot an Services. Von der Suche nach einem geeigneten Standort über die Unterstützung bei Gründung, Genehmigungsverfahren bis hin zur Kontaktherstellung zu Forschungszentren und Kooperationspartnern. Ziel ist es, dem Kunden einen möglichst raschen Einstieg in die Kärntner Wirtschaft zu ermöglichen.

Rückfragehinweis: Büro LHStv.in Schaunig; BABEG
Redaktion: Kohlweis/Böhm
Fotohinweis: Büro LHStv.in Schaunig