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Infineon als „Rauchfreier Betrieb“ in Kärnten ausgezeichnet

31.05.2016
LHStv.in Prettner: Arbeitsumfeld mit Vorbildwirkung in Kärnten forcieren
Das Land Kärnten und die Kärntner Gebietskrankenkasse zeichneten im Rahmen der Tabakpräventionsstrategie anlässlich des Weltnichtrauchertages heute, Dienstag, die Infineon Technologies Austria AG als erstes Kärntner Unternehmen mit dem Zertifikat „Rauchfreier Betrieb“ in Silber aus. Dieses Zertifikat wird an Unternehmen, die Konzepte und Maßnahmen umsetzen, welche für eine nachhaltige betriebliche Tabakprävention maßgeblich sind, vergeben. Ausgezeichnet werden Betriebe, je nach Umsetzungsgrad der Maßnahmen, in den drei Kategorien Bronze, Silber und Gold für den Zeitraum von drei Jahren.

Die Infineon Technologies Austria AG ist in Kärnten das erste Unternehmen, das das Zertifikat „Rauchfreier Betrieb“ in der Kategorie Silber erhält. Der Betrieb beschäftigt sich bereits seit geraumer Zeit intensiv mit der betrieblichen Tabakprävention. So werden neben der Umsetzung des betrieblichen Nichtraucherschutzes und Gesundheitsschutzes der MitarbeiterInnen über das gesetzlich vorgegebene Ausmaß auch Tabakentwöhnungsangebote in Form von Motivationsvorträgen und Gruppen-Entwöhnungskursen geboten. Zudem thematisiert die Infineon Austria das Thema auf mehreren betrieblichen Ebenen und forciert die Rauchfreiheit im Betrieb durch die Gestaltung von Arbeitsumfeld und -bedingungen beispielsweise durch ein Rauchverbot in sämtlichen Räumlichkeiten, die Installation von Raucher-Lounges am Unternehmensgelände, die Einführung von rauchfreien Firmenautos, das Angebot von Raucherentwöhnungs-Einzelberatungen durch den Betriebsarzt sowie der Entfernung des Zigarettenautomaten am Firmengelände.

„Klares Ziel der in Kärnten gesetzten Maßnahmen ist eine Bewusstseinsänderung innerhalb der Bevölkerung, die darauf abzielt das Rauchen nicht als gesellschaftsfähiges Laster darzustellen, sondern als tatsächlich ernstzunehmende Suchterkrankung mit massiven Folgeschäden erkennbar macht. Denn Tabakkonsum gilt weltweit nach wie vor als größte einzelne und vermeidbare Todesursache“, machte Gesundheitsreferentin LHStv.in Beate Prettner deutlich. Der Großteil eines Erwachsenenlebens spiele sich am Arbeitsplatz und im Kollegenumfeld ab, weshalb betriebliche Maßnahmen zur Bewusstseinsbildung und Raucherentwöhnung hier besonders wirkungsvoll seien, betonte Prettner, die das gesunde Engagement der Infineon Austria in diesem Zusammenhang lobte und als Vorbildwirkung für weitere Betriebe verstanden wissen will.

„Als Unternehmen tragen wir Mitverantwortung für die Gesundheit unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Deshalb unterstützen wir sie durch verschiedene Maßnahmen bei ihrem Weg zu einem gesünderen, im konkreten Fall rauchfreien, Lebensstil. Die Auszeichnung mit dem Zertifikat ‚Rauchfreier Betrieb‘ in Silber bestärkt uns darin, diese Aktivitäten zur erfolgreichen Tabakprävention bei Infineon Austria nachhaltig zu leben und kontinuierlich voranzutreiben,“ betonte Oliver Heinrich, Finanzvorstand der Infineon Technologies Austria AG, die innerbetriebliche Wichtigkeit dieses Themas.

„Das Arbeitsumfeld ist ein wesentlicher Faktor, wenn es darum geht, welche Rahmenbedingungen die Gesundheit beeinflussen. Umso erfreulicher ist es, dass Unternehmen mit wirksamen Konzepten und Maßnahmen die Gesundheit der MitarbeiterInnen in den Mittelpunkt stellen. Infineon Technologies Austria AG ist mit dem Engagement im Bereich Tabakprävention auch hier ein Vorzeigebetrieb, dem es gelungen ist, dieses Thema nachhaltig in den Regelbetrieb zu integrieren und qualitativ weiterzuentwickeln“, zeigten sich der stellvertretende KGKK-Direktor Maximilian Miggitsch und KGKK-Obmann Georg Steiner erfreut über das betriebliche Engagement für die Gesundheit der Infineon-MitarbeiterInnen.


Rückfragehinweis: Büro LHStv.in Prettner
Redaktion: Geistler-Quendler/Zeitlinger
Fotohinweis: Thomas Hude/KGKK