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Innovative Schulprojekte ausgezeichnet

01.06.2016
LH Kaiser verlieh „innovation@school“-Award – mehr Projekte als je zuvor eingereicht
227 SchülerInnen mit 78 Projekten – so viele Jugendliche wie noch nie, haben heuer beim „innovation@school“-Award eindrucksvoll unter Beweis gestellt, wieviel Potenzial in ihnen steckt. Aus den Einreichungen hatte eine hochkarätige Jury zehn Projekte für eine Umsetzungsphase ausgewählt. Das Siegerprojekt dieses Bewerbes, der vor allem die Kooperation zwischen den Kärntner Bildungsträgern und der heimischen Wirtschaft stärken soll, wurde heute, Mittwoch, in Anwesenheit von Landeshauptmann Peter Kaiser bekannt gegeben.

Die Wettbewerbsfähigkeit eines Landes beginnt nicht in der Fabrikshalle oder im Forschungslabor, sondern im Klassenzimmer. Mit diesem Zitat von Henry Ford leitete Kaiser seine Rede ein. „Der ‚innovation@school‘-Award ist eine Aktivität die eine hohe Qualität an Kooperation erfordert und ermöglicht“, so der Landeshauptmann. Dass der Bewerb in eine positive Zukunft geht, würden die ständig wachsenden Teilnehmerzahlen beweisen. „Gerade in schwierigen Zeiten wie diesen, werden wir auch mehr als je zuvor Kreativität brauchen um unser Land in eine gute Zukunft zu bringen“, so Kaiser.

Monika Kircher, Vorsitzende des Bundes IV-Ausschusses zur Forschung, Technologie und Innovation, betonte in ihrer Laudatio, dass Innovation vor allem das Gestalten der Zukunft beinhalte. Nicht nur die Kreativität sei gefragt, sondern auch die Umsetzung. Sie ermutigte die jungen Menschen, eingefahrene Wege zu verlassen und auch einmal zu riskieren, Fehler zu machen. Wirtschaftskammer-Präsident Jürgen Mandl forderte die Zusammenarbeit aller Institutionen auch für die Zukunft. Man müsse sich zu den Talenten bekennen die wir im Land haben und ihnen auch Wege ermöglichen.

Gewinner des diesjährigen 12. „innovation@school“-Award und damit von 1.000 Euro ist das Projekt „Optocheck“ der HTBLA Mössingerstraße in Zusammenarbeit mit der Firma Wild in Völkermarkt. Der zweite Platz ging an die „E-Tourenski“ der HTBLVA Ferlach in Kooperation mit Atomic. Den dritten Platz teilten sich Mädchen der HTBLA Mössingerstraße mit dem von Infineon unterstützten Projekt „SPG-Stresstest Pattern Generator“ mit der HTBLVA Ferlach die gemeinsam mit der Firma Glock an der „Konstruktion und Realisierung einer Scheibenfräser-Lötvorrichtung“ gearbeitet haben.

Bei der Preisverleihung dabei waren unter vielen anderen auch Christoph Aste, Fachgruppen-Obmann Ingenieurbüros Kärnten, Kurt Gasser, Vize-Präsident der Volkswirtschaftlichen Gesellschaft Kärnten, Dietrich Kropfberger, Vorstand der Privatstiftung Kärntner Sparkasse, sowie LSR-Präsident Rudolf Altersberger und die Jury-Mitglieder. Durch den Abend führte Herwig Draxler, Geschäftsführer der Fachgruppe für Ingenieurbüros und der Volkswirtschaftlichen Gesellschaft für Kärnten.


Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser
Redaktion: Susanne Stirn
Fotohinweis: LPD/fritzpress