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Großglockner Berglauf: Der Mythos Glockner ruft zum 17. Mal

07.06.2016
Sportreferent LH Kaiser: Berglauf und Bike Challenge sind eine sportliche Herausforderung – Bilder in neuen Medien und sozialen Netzen sind unbezahlbare Werbeträger für Kärnten
Im Rahmen eines Pressegespräches informierten heute, Dienstag, die Veranstalter des Großglockner Berglauf 2016 über Details des dreitägigen Sportevents (15. bis 17. Juli). Organisator Julius Rupitsch konnte dabei Sportreferent Landeshauptmann Peter Kaiser, Bergläufer Robert Stark, Skiweltcup-Läufer Otmar Striedinger und Landessportdirektor Arno Arthofer begrüßen.

„Der Berglauf und die Bike Challenge sind kein Event, sondern eine sportliche Herausforderung, ein echter Wadlbeißer und das Drumherum stimmt für alle Teilnehmer“, beschrieb der Landeshauptmann seine Eindrücke des Mythos Glocknerberglauf. In Bezug auf den touristischen Wert verhehlte Kaiser nicht, dass auf Grund des Bekanntheitsgrades des Laufes, die Region im Sommer fünf bis sechstausend Nächtigungen dadurch akquiriere. „Der Großraum Heiligenblut lebt von den Sportlern und ein zusätzlicher, unbezahlbarer Werbeträger, auch für Kärnten, sind die Bilder in den neuen Medien und sozialen Netzen“, strich der Sportreferent hervor. Kaiser teilte auch mit, dass er an der Bike-Challenge zum zweiten Mal teilnehmen werde. Gemeinsam mit der Frau des Wiener Bürgermeister Michael Häupl, Barbara Hörnlein, sie bestreitet den Berglauf, nimmt er die Teamwertung in Angriff.

„Wir haben die Sportveranstaltung neu aufgestellt, auf solide Beine gestellt und neue Partner wie Raiffeisen, sie sponsern die Glockner Heros, gefunden. Heuer geht es um die Optimierung und das Feintuning“, berichtete Rupitsch. Sichtlich zufrieden zeigte sich der Organisator, er übernahm den Lauf voriges Jahr, mit der Anmeldung. „Der 17. Berglauf war in dreieinhalb Monaten ausverkauft. 1.200 LäuferInnen werden die 13,07 Kilometer lange Strecke in Angriff nehmen und in vier Blöcken starten, die Glockner Heros je nach Wetterlage vor bzw. nach dem Hauptfeld“, gab Rupitsch bekannt. Für die Bike Challenge gibt es noch Startplätze. Im Vorjahr waren 600 Biker am Start. „Langfristiges Ziel sind 1.000, mehr geht auf Grund der Parkplatzsituation im Ort nicht“, teilte der Cheforganisator mit. Von den Topstars sind bis dato Issac Kosgei (Kenia, Sieger 2010), Jonathan Wyatt (Neuseeland), Florian Neugschwander (Deutschland) bzw. Susanne Mair (Österreich) und Tina Fischl (Deutschland) am Start.

Kärntens bekanntester Bergläufer, Robert Stark, er nahm an allen bisherigen 16. Läufen teil, hofft, dass er trotz seiner Innenbandseitenverletzung an den Start gehen kann. „Ich habe noch 40 Tage Zeit zum trainieren. Andere fasten in dieser Zeit, ich bin ein Wiederholungstäter“, versprühte er Optimismus.

Ski-Weltcup-Läufer Otmar Striedinger freut sich auf die Rad Challenge. „Ich hoffe, dass ich den Wadlbeißer schaffe und schneller als der Landeshauptmann bin“, meinte er schmunzelnd.

Arthofer, er hat ein Berglaufticket, dankte Rupitsch für sein großes Engagement und seinen Einsatz. „Für Kärnten ist der Berglauf eine Leitveranstaltung“.

I N FO: www.grossglocknerberglauf.at


Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser
Redaktion: Michael Zeitlinger
Fotohinweis:LPD/Gert Eggenberger