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Identitäre: LH Kaiser verurteilt rechtsradikale Hetze aufs Schärfste

10.06.2016
Kärnten ist hilfsbereites, solidarisches und weltoffenes Bundesland in dem Rassisten keinen Millimeter Platz haben dürfen

„Indentitäre Chaoten, die sich teilweise hinter Masken verstecken und nach ihrer gewaltsamen Störaktion an der Universität Klagenfurt davonlaufen, werden es ebenso wenig schaffen, Kärnten zu einem dunklen Ort zu machen, wie jene Rassisten, die die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer der Wasserrettung im Internet und in der Realität angreifen“. Mit an Deutlichkeit nichts vermissen zu lassenden Worten verurteilte, heute, Freitag, Kärntens Landeshauptmann Peter Kaiser die jüngsten rechtsradikalen und rassistischen Übergriffe.

„Derartige Aktionen und die menschenverachtenden Postings gegen die Helferinnen und Helfer der Wasserrettung sind der Versuch Einzelner Aufmerksamkeit zu erlangen und Unfrieden zu stiften. Dafür ist in Kärnten kein Platz“, so Kaiser.

Kärnten sei insgesamt viel solidarischer, weltoffener, hilfsbereiter und verantwortungsvoller als es diese irregeleitete Gruppen wahrhaben wollen. „Gerade jetzt braucht es ein Zusammenrücken aller verantwortungsbewussten demokratischen Kräfte. Gemeinsam müssen wir Flagge zeigen, ist jede und jeder Einzelne gefordert in seinem Umfeld jedem Anzeichen menschenverachtender Hetze mit Offenheit und Argumenten für das friedliche Zusammenleben entgegenzutreten“, machte Kaiser, der der Wasserrettung den durch einen Vandalenakt entstandenen Schaden an einem Einsatzfahrzeug, ersetzen wird, deutlich.


Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser
Redaktion: Schäfermeier/Zeitlinger