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POLITIK

Großer Sicherheitsgipfel zum Ausbau der S 37

22.06.2016
LR Köfer holt Bürgermeister der Anrainergemeinden sowie Vertreter der Wirtschaftskammer mit ins Boot
„Taten statt Worte“, fordert heute, Mittwoch, Straßenbaureferent Landesrat Gerhard Köfer von der ASFINAG beim von ihm initiierten „Runden Tisch“ zum Sicherheitsausbau der S37. Die Bürgermeister der Anrainergemeinden sowie Vertreter der Wirtschaftskammer Kärnten haben daran teilgenommen. „Es muss endlich Schluss mit Verzögerungen und Bauaufschüben sein. Wir haben gemeinsam ein klares Bekenntnis zum sicherheitstechnischen Ausbau der S 37 abgegeben“, erklärte Landesrat Köfer im Anschluss an die Sitzung.

„Wir stehen zu einem der wichtigsten Straßensanierungs- und Straßenverbesserungsprojekte in Kärnten. Die Erhöhung der Sicherheit auf der S37 und damit die Reduktion der Gefährdung von Menschenleben muss oberste Priorität haben“, stellte Köfer klar. Die Zeit dränge aber. Bereits vor elf Jahren wurde der Grundsatzbeschluss für den Sicherheitsausbau der S37 gefällt. „Bis auf eine Bemautung der S37 und eine Schließung von Anschlussstellen ist seither nichts passiert“, so der Landesrat, der darauf hinwies, dass erst auf sein Betreiben hin, die Asfinag den Ausbau der S37 in das Bauprogramm aufgenommen habe.

Angepeilt wird jetzt ein gemeinsamer Termin von Landesrat Köfer in Begleitung der Anrainerbürgermeister bei Verkehrsminister Jörg Leichtfried. „Die Verantwortlichen im Ministerium müssen endlich Flagge bekennen, ob sie überhaupt noch an einem Sicherheitsausbau der S 37 interessiert sind“, so Köfer. Zudem gelte es, im Raum stehende Unklarheiten in Sachen Querschnittsanpassung zwischen Asfinag und Ministerium auszuräumen.

Bezüglich des Ausbaus der S37 bis zur Landesgrenze strebt Köfer einen Schulterschluss zwischen den Bundesländern Kärnten und Steiermark an. Sein Ziel ist die Entwicklung eines Gesamtkonzeptes. Dazu werde umgehend eine Arbeitsgruppe installiert, an der auch die Asfinag und das Verkehrsministerium teilnehmen sollen. Weiters liegt in Bezug auf den Abschnitt „Pöckstein“ ein vom Straßenbaureferat erarbeiteter Trassenvorschlag vor, der umsetzbar und kostengünstiger als die derzeitige Variante ist. „Dieser von der Straßenbauabteilung entwickelte Straßenverlauf wurde bereits im Verkehrsministerium präsentiert und fand positiven Anklang“, führte Köfer ergänzend aus.

Ursprünglich war der Sicherheitsausbau bereits Teil des Asfinag-Bauprogramms für 2015. Durch Einsprüche und Prüfungen hinsichtlich der Durchführung einer UVP wurde der Baustart aber immer wieder verhindert. Die Asfinag plant 70 Millionen Euro in die Sicherheit der S37 zu investieren. Läuft alles zügig und planmäßig, wäre ein Baubeginn im Jahr 2018 möglich.


Rückfragehinweis: Büro LR Köfer
Redaktion: Herzog-Sternath/Böhm
Fotohinweis: Büro LR Köfer