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Der zehnte Julius-Kugy-Preis ging an Hanzi Ogris

23.06.2016
LHStv.in Prettner: Würdigung für jahrzehntelanges Engagement im Sinne kultureller Vielfalt
 Bereits zum zehnten Mal verlieh die Gemeinschaft der Kärntner Sloweninnen und Slowenen gestern, Mittwoch, den Julius-Kugy-Preis. Diesmal ging er an den ehemaligen Landtagsabgeordneten und Bürgermeister von Ludmannsdorf, Hanzi Ogris. „Mit dieser Auszeichnung wird das jahrzehntelange Engagement von Hanzi Ogris unter anderem im Bereich der Volksgruppe und der Wirtschaft gewürdigt. Ich möchte ihm sehr herzlich dazu gratulieren und mich für seinen wertvollen Beitrag zur kulturellen Vielfalt in Kärnten bedanken“, betonte Sozialreferentin LHStv.in Beate Prettner in Vertretung von Landeshauptmann Peter Kaiser im Rahmen der Preisverleihung in Ludmannsdorf.

Hanzi Ogris habe über Jahrzehnte hinweg als Brückenbauer zwischen den Volksgruppen fungiert und sich immer für ein Aufeinanderzugehen, für Respekt und Anerkennung unermüdlich eingesetzt, würdigt Kaiser den Preisträger. „Dass Kärnten heute geeinter ist und fruchtbringender als je zuvor mit seinem Nachbar in vielen unterschiedlichen Bereichen zusammenarbeitet, ist auch ein Verdienst von so engagierten Persönlichkeiten wie Hanzi Ogris“, sagte Prettner. Auch Bundesrätin Ana Blatnik stellte sich als eine der ersten Gratulantinnen ein und dankte Ogris für das positive Wirken im Sinne eines zukunftsfähigen Miteinanders.

Die Auszeichnung ist nach dem bekannten Alpinisten und Pionier der Julischen Alpen, dem Buchautor Julius Kugy (1885-1944), benannt. Die Gemeinschaft der Kärntner Sloweninnen und Slowenen verleiht sie jedes Jahr an Persönlichkeiten aus dem Alpen-Adria-Raum, die durch ihr Wirken die Idee der Mehrsprachigkeit und kulturellen Mannigfaltigkeit leben.


Rückfragehinweis: Büro LHStv.in Prettner
Redaktion: Schmied/Böhm
Fotohinweis: Büro LHStv.in Prettner