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Heizkostenzuschuss für einkommensschwache Haushalte wird sichergestellt

24.06.2016
LH Kaiser und LHStv.in Prettner: Menschen dort unterstützen, wo es dringend notwendig ist
„Auch unter schwierigsten finanziellen Rahmenbedingungen, die Sparsamkeit erfordern, darf auf sozial benachteiligte Kärntnerinnen und Kärntner nicht vergessen werden. Es ist wichtig, sie dort zu unterstützen, wo es dringend notwendig ist. Daher wird der Heizkostenzuschuss für einkommensschwache Haushalte auch weiterhin sichergestellt“, betonten heute, Freitag, Landeshauptmann Peter Kaiser und Sozialreferentin LHStv.in Beate Prettner. Die Sozialreferentin bringt einen entsprechenden Antrag auf Gewährung des Heizkostenzuschusses in die nächste Sitzung der Kärntner Landesregierung ein.

Die Förderhöhen betragen 180 (großer Heizkostenzuschuss) beziehungsweise 110 Euro (kleiner Heizkostenzuschuss). Die Einkommensgrenzen für den Bezug des Zuschusses in der Höhe von 180 Euro orientieren sich wie bisher an der Höhe der Ausgleichszulage für Alleinstehende und Personen in Haushaltsgemeinschaft sowie der Höhe der Kinderzulage 2016. Die Frist für die Einbringung von Anträgen auf Gewährung der finanziellen Unterstützung soll mit dem 12. September 2016 beginnen und mit Rücksicht auf die tatsächliche Dauer der Heizperiode am 27. Februar 2017 enden.

2015 wurden laut Landesrechnungsabschluss für den Heizkostenzuschuss 3.300.000 Euro aufgewendet. 2015/16 beteiligten sich die Gemeinden mit einer Summe von 1.650.000 Euro an der finanziellen Leistung. „Gerade die Heizkosten stellen für Kärntnerinnen und Kärntner mit geringen Einkommen eine enorme finanzielle Herausforderung dar, die nur schwer bewältigt werden kann. Diese Menschen sollen mit dem Zuschuss entlastet und unterstützt werden“, sagte die Sozialreferentin.


Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser, LHStv.in Prettner
Redaktion: Schmied/Zeitlinger