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Startbereit für Ironman Austria-Kärnten

24.06.2016
Sportreferent LH Kaiser: Ironman ist ein Symbol und Top-Werbeträger für Kärnten

13 Personen, darunter zwei Politiker, zwei Tourismusfachleute, zwei Ironman-Offizielle und sieben Ironman-Teilnehmer stellten sich heute, Freitag, im Klagenfurter Seepark Hotel den Fragen von Moderator Tono Hönigmann und der anwesenden Journalisten im Rahmen der Ironman Austria 2016 Pressekonferenz.

Seitens des Landes hob Sportreferent Landeshauptmann Peter Kaiser die Bedeutung der mittlerweile 18. Auflage der Sportgroßveranstaltung hervor. „Für mich ist der Ironman mehr als nur das Rennen am Sonntag. Er ist ein Symbol und ein Top-Werbeträger für unser Land. Die Organisatoren blicken bereits seit Jahren weit voraus und machen mit den Side-Events und Neuerungen beim Wettbewerb beste Stimmung für den Triathlon-Sport“, so der Landeshauptmann. Für alle Athleten aber auch für die Zuschauer sind dies unvergessliche Tage. „Drei Sportarten in freier Natur betreiben zu können, ist ein Alleinstellungsmerkmal“, stellte der Landeshauptmann fest.

Für Kärnten Werbung-Chef Christian Kresse ist der Ironman Austria auch der Kärnten Ironman. „Für uns ist es wichtig, dass das Kärnten- Logo bei dieser Veranstaltung wieder seinen Platz gefunden hat“, so Kresse, der auch mitteilte, das erstmalig zwei Chinesische Athleten am Start seien. Sollte Marino Vanhoenacker bzw. Miranda Carfrae eine neue Weltbestleistung erbringen, werden beide, solange die Zeit hält, im Sommer und Winter nach Kärnten zum Urlaub eingeladen.

Die Ironman-Vertreter, Hans Peter Zurbrüggen (CEO Ironman Europa) und Erwin Dokter (Ironman Austria Kärnten), hoben die perfekte Zusammenarbeit mit allen Beteiligten hervor. „Der Ironman ist ein traditionsreiches Event, hat trotz seiner Größe seinen lokalen Charakter behalten und ist das Flaggschiff-Event“, so Zurbrüggen. Dokter verwies darauf, dass der Triathlon-Sport die schnellst wachsende Sportart sei. Zum neuen Rollingstart beim Schwimmen meinte er. „Er ist die sicherste Variante für die Amateur-Athleten“. Zugleich gab er bekannt, dass beim Radkurs das verbotene Windschattenfahren streng kontrolliert werde.

Seitens der Landeshauptstadt waren Bürgermeisterin Maria-Luise Mathiaschitz und Adolf Kulterer vom Tourismusverband Klagenfurt am Podium.

Ihre Ziele und Erwartungen thematisierten die sieben Ironman-Profis, vier Männer und drei Frauen. Siebenfach Sieger Marino Vanhoenacker gab zu, dass er seine sieben Erfolge in Klagenfurt nicht erklären könne. „Ganz egal was ich mache, es passt in meiner zweiten Heimat immer.“ Der Belgier Bart Aeronouts, Ironman 70.3 Europameister 2014 in Wiesbaden und Ironman France-Sieger 2014, rechnet mit einem schnellen Rennen und lobte den Radkurs. Der Österreich Paul Reitmayr, er gewann den Ironman 70.3 in Pescara 2015, feiert sein Langdistanzdebüt in Klagenfurt. „Ich denke nicht viel nach, geh es verhalten an“. Der Brasilianer Thiago Vinhal freut sich auf das tolle Publikum und hofft, einen Top-Ten-Platz zu erreichen.

Bei den Damen geht die dreifache Ironman Weltmeisterin, die Australierin Mirinda Carfrae, erstmals in Klagenfurt an den Start. Österreichs Hoffnungen ruhen auf Michi Herlbauer (Rang zwei Ironman Lanzarote 2015) und Lisi Gruber (Rang drei Ironman Barcelona 2015). Für Carfrae ist das Rennen im Juni die optimale Vorbereitung für den Ironman Hawaii im Oktober. Für Herlbauer stimmt das Gesamtpaket und ihr angestrebtes Ziel lautet: „Ein Podiumsplatz beim Heimrennen.“ Gruber fühlt sich nach einer Schwächeperiode wieder fit und geht optimistisch in den Renntag.

Von den Fakten erwähnenswert: Europaweit finden heuer 38 Ironman Rennen in 18 Ländern statt. - In Klagenfurt haben in den letzten 17 Jahren 30.000 Athleten die Ziellinie des Ironman Austria Kärnten überquert. - Die regionale Wertschöpfung durch die Athleten beträgt rund fünf Millionen Euro. - Pro Athlet beträgt sie bei einer durchschnittlichen Aufenthaltsdauer zwischen drei und fünf Nächten 1.500 Euro. - Die Kaufkraft einer Athletin bzw. eines Athleten liegt pro Tag bei rund 215 Euro.


Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser
Redaktion: Michael Zeitlinger 
Fotohinweis: LPD/Wolfgang Jannach