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LH Kaiser zum Tod von Manfred Posch

01.07.2016
Ehemaliger KTZ-Chefredakteur war leiser Kämpfer für den Qualitätsjournalismus
Betroffen vom Tod des ehemaligen KTZ- Chefredakteurs Manfred Posch zeigte sich heute, Freitag, Landeshauptmann Peter Kaiser. Der Journalist, Schriftsteller, Astronom und begeisterte Bergsteiger verstarb heute im Alter von 73 Jahren. Der Landeshauptmann drückte den Angehörigen sein tief empfundenes Beileid aus.

„Manfred Posch war ein leiser, beharrlicher Kämpfer für den Qualitätsjournalismus und keiner, der seine Meinung unbedingt durchsetzen wollte. Er argumentierte differenziert, konnte zuhören und war unter Kollegen geschätzt, auch als Mentor und Mutmacher“ würdigte der Landeshauptmann das journalistische Wirken des Verstorbenen.

Posch wurde 1943 in Wien geboren, lebte in Kärnten und war mehr als 40 Jahre journalistisch für die Kärntner Tageszeitung tätig. Er leitete unter anderem das Kultur- und Kärnten-Ressort und war fünf Jahre lang Chefredakteur. Zudem publizierte er literarische Prosatexte und fungierte seit 2008 auch als Vorsitzender der Jury des „Kärntner Lyrikpreises“. Für seine Leistungen wurde Posch von der Republik Österreich mit dem Professorentitel und vom Land Kärnten mit dem "Großen Goldenen Ehrenzeichen" ausgezeichnet.


Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser
Redaktion: Michael Zeitlinger