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„Krone der Gastlichkeit“ geht an Maltschacher Seewirt und Bärenwirt

04.07.2016
LH Kaiser, Genuss Region Österreich und Kronen Zeitung zeichneten beste Wirte Kärntens aus – Ehrenzeichen des Landes Kärnten für Mostbarkeiten-Initiator Hans Köstinger
Mit der Prämierung der Top-Genusswirte, der Regions-und Landessieger ging heute, Montag, der Wettbewerb „Krone der Gastlichkeit“, der größte Wirte-Wettbewerb Österreichs, zu Ende. Im Spiegelsaal des Amtes der Kärntner Landesregierung zeichnete Landeshauptmann Peter Kaiser gemeinsam mit Margareta Reichsthaler, Obfrau der Genuss Region Österreich und Chefredakteur Hannes Mößlacher (Kronen Zeitung) die besten Wirte Kärntens und ihre landwirtschaftlichen Lieferanten aus. Kärntner Landessieger, aufgrund gleich hoher Stimmenanzahl, wurden „Der Maltschacher Seewirt“ aus Feldkirchen und der „Bärenwirt“ aus Hermagor. Als Regionssieger wurden „Der Hambrusch“ (Grafenstein), und die beiden Landessieger geehrt.

Stolz auf die ausgezeichneten Kärntner Wirte ist der Landeshauptmann: „Alle Betriebe sind Qualitätserzeuger, die ehrliche Arbeit machen. Produktion, Kulinarik und der Genuss sind wesentliche Aspekte, damit es zum Ensemble wird“, stellte er fest. Der zum neunten Mal ausgetragene Wettbewerb bringe viele positive Synergien für die Produzenten, die Gastwirte und die Gäste. „Die ausgezeichneten Wirte veredeln in ihren Betrieben die Produkte der Produzenten und zeigen, wie gut Regionalität schmecken kann“, so Kaiser.

Der Landeshauptmann nahm auch kurz Stellung zu den geplanten Freihandelsabkommen TTIP und CETA. „In der Landeshauptleutekonferenz wurde beschlossen, dass über sie in den Ländern diskutiert und verhandelt werden muss“, so Kaiser.

Kaiser zeichnete gemeinsam mit Landtagspräsident Rudolf Schober, Mostbarkeiten-Initiator Hans Köstinger aus St. Paul im Lavanttal mit dem Ehrenzeichen des Landes Kärnten aus. Köstinger war und ist seit über 25 Jahren maßgeblich an der Entwicklung und Umsetzung des St. Pauler Mostlandes und der Mostbarkeiten beteiligt. „Er ist eine Persönlichkeit, die man kennt. Er arbeitet still und irrsinnig effektiv, initiiert sehr viel und setzt es um. Nicht reden, sondern Handeln ist sein Lebensmotto“, beschrieb er das vielfältige Wirken des Geehrten.

Für Reichsthaler stärken die Genuss Region Österreich bzw. ihre Betriebe das Bewusstsein für die Regionalität. „Sämtliche Genuss-Betriebe schaffen Mehrwert und sichern Arbeitsplätze“, betonte die Obfrau. Als positive Beispiele nannte sie das Gailtaler Speckfest, das Nockalm-Almrind, die Nudelwerkstatt und die Lavanttaler Mostbarkeiten. „Gäste schätzen die Gastfreundlichkeit, Qualität und Service ebenso wie die Herkunftssicherheit, die Regionalität, den hohen Qualitätsstandard und die Zusammenarbeit mit der regionalen Landwirtschaft. All das floss in die Bewertung ein“, so Reichthaler. Über 1.300 Wirte aus Österreich nahmen am Wirte-Wettbewerb teil. In Kärnten kämpften 83 Wirte um den begehrten Titel.

Aber nicht nur die Regions- und die Landessieger hatten Grund zur Freude. Im Rahmen des Festaktes wurden auch das Landhotel Seppenbauer aus St. Salvator und Schlugas Wirtshaus aus Hermagor als GenussWirt prämiert.

Für Mösslacher ist bei der Berichterstattung die Regionalität ein wichtiges Thema. „Jedes Bundesland aber auch jede Region hat speziellen Eigenheiten und Bedürfnisse. Daher sind uns die Regionen des Landes ein wichtiges Anliegen“, betonte er.

An der Preisverleihung, sie wurde von Ute Hofstätter-Pichler moderiert, nahmen auch Landwirtschaftskammer Präsident Johann Mößler, WK-Spartenobmann Helmut Hinterleitner und Kärntner Milch Geschäftsführer Helmut Petschar teil.


Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser
Redaktion: Michael Zeitlinger
Fotohinweis: LPD/Peter Just