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Fit für die Schule in St. Primus

05.07.2016
LHStv.in Prettner zeichnete VS St. Primus als „Gesunde Schule“ aus
Die Volksschule St. Primus setzt sich bewusst mit Aspekten der Gesundheitsförderung auseinander und hat es sich zur Aufgabe gemacht, einen gesundheitsfördernden Schulalltag und somit auch die Basis für eine gesunde Zukunft der Kinder zu gestalten. Unter dem Titel „Fit für die Schule“ wird in der Volksschule ein Projekt umgesetzt, das durch umfangreiche Maßnahmen besticht und neben den Kindern auch das gesamte Lehrerkollegium und die Eltern gleichermaßen miteinbezieht.

Gesundheitsreferentin LHStv.in Beate Prettner überreichte nun heute, Dienstag, Volksschuldirektorin Anna Srienc das Gütesiegel „Gesunde Schule“ und bedankte sich bei ihr für die erfolgreiche Umsetzung. „Mit diesem Projekt wurde eine gesundheitsfördernde Lebenswelt für unsere Kleinen geschaffen, die mich optimistisch in eine gesunde Zukunft blicken lässt. Denn Verhaltensweisen, die die Kinder heute lernen, beeinflussen das spätere Gesundheitsbewusstsein maßgeblich“, betonte Prettner.

Das Projekt „Fit für die Schule“ umfasst die Themenbereiche Ernährung, Bewegung und soziale Kompetenz und soll mangelnder sportlicher Leistungsbereitschaft entgegenwirken sowie das soziale Miteinander und die Teamfähigkeit stärken. So wurde mitunter der bewegte Unterricht verstärkt und dazu ein Morgen- und Zwischenturnen sowie Bewegungseinheiten mit ASKÖ-Frosch Hopsi Hopper angeboten. Um die soziale Kompetenz der Kinder zu stärken, wurde in Kooperation mit der Landesstelle Suchtprävention der sogenannte „Lebenskompetenz-Ansatz“ angewandt. Mit dessen Hilfe können Kinder lernen, auch schwierige Lebenssituationen lösungsorientiert zu bewältigen. Die Selbstwahrnehmung, Kommunikationsfertigkeiten, das Einfühlungsvermögen, der adäquate Umgang mit belastenden Situationen sowie die Problemlösungskompetenz der Schülerinnen und Schüler können dadurch verstärkt gefördert werden. Im Zuge des Programms lernen Kinder unter anderem ihre Gefühle und Bedürfnisse richtig einzuschätzen, zu kommunizieren und gleichzeitig Gruppendruck leichter zu widerstehen. Im Bereich der Ernährung wurden Workshops mit den Seminarbäuerinnen und auch Elternabende durchgeführt.

„Der Volksschule St. Primus ist es eindrucksvoll gelungen, einen gesundheitsförderlichen Lebensraum zu gestalten, in dem man sich wohlfühlt. Alle im schulischen Alltag beteiligten Personen wurden sowohl in der Planung wie auch in der Durchführung miteinbezogen. Und als Belohnung darf sich nun die Schule „Gesunde Schule“ nennen“, erklärte Prettner. Im Rahmen der regionalen Gesundheitsförderung werden die Schulen auf ihrem Weg zu einem besseren Gesundheitsbewusstsein und Gesundheitsverständnis von den Expertinnen und Experten des Gesundheitslandes Kärnten begleitet und unterstützt.

Infos unter: www.gesundheitsland.at


Rückfragehinweis: Büro LHStv.in Prettner
Redaktion: Schmied/kb
Fotos: Büro LHStv.in Prettner