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Mobilitäts Master Plan 2: Siegerteam des "1. Hackathon Kärntens" wurde prämiert

06.07.2016
LR Holub überreichte Siegerscheck – Abteilungsleiter Kreiner: Größte MoMaK-Herausforderung war, Barrieren abzubauen
Im Rahmen der Veranstaltung erläuterte der zuständige Abteilungsleiter Albert Kreiner (Abteilung 7: Wirtschaft, Tourismus Infrastruktur und Mobilität) die MoMaK-Herausforderungen, und Ziele und stellte die Pilotprojekte vor. Zudem gab es einen Prozessentwicklungs-Rückblick von Entwicklungsberater Gerald Hackl, Die zentralen Ergebnisse wurden von Mobilitätsstrategen Andreas Freidwagner (Firma Verracon) vorgestellt. Prämiert wurde das Siegerteam des 1. Kärntner „Hackathons“. Die Keynote zum Thema „Notwendiger Wandel, Zukunftsfähigkeit und Eigenverantwortung für MoMaK Umsetzung“, hielt der bekannte deutsche Management Autor Reinhard Sprenger.

„Die große Herausforderung war es für uns, Barrieren abzubauen. schräg zu denken, neue Wege zu beschreiten und mutig sein“, gab Kreiner bekannt. Allen die an der Realisierung des Plans mitgearbeitet haben, dankte er, insbesondere seinen Abteilungsmitarbeitern Hans Schuschnig und Peter Zenkl. „Mitgewirkt hat ganz Kärnten. Es gab 40 Veranstaltungen, über 1.000 Bürger waren eingebunden und von ihnen kamen 600 Ideen. Aus letztendlich 30 Ideen sind derzeit neun Pilotprojekte in Ausarbeitung.

Den "1.„Hackathon Kärnten“ stellten Sabrina Schifrer und Martina Linzer vor. „30 internationale Techniker, Programmierer, Designer und Mobility Experten aus zehn Nationen aus dem Alpe-Adria Raum trafen sich 48 Stunden zu einer Mission, um eine neue, umweltfreundliche Lösung für das ticketlose Verkehrssystem in Kärnten zu erarbeiten“, beschrieben sie ihn. Aus den sechs Teams ging das Team „Koo-Koo“ (Deutsch: Kuckuck) mit Rafael Jonach (Kärnten), Sergii Zhevzhyk (Ukraine), Sven Graziani (Kärnten) und Channa Karunkathilake (Sri Lanka) als Sieger hervor. Ihnen überreichte Holub den Siegerscheck in der Höhe von 5.000 Euro. Weitere Pilotprojekte sind die „Alternative Mobilitätsregion Gailtal“, die „E-Mobilität Ebenthal“, der „Mobilitätsmasterplan Moosburg“ (MMM), die „Alternative Mobilität Unteres Drautal“ (AMUD), die „Zukunft Mobilität Lavanttal“ (ZML), die „Betriebliche Mobilität Mahle“, der „Mobilitätsknoten Mallnitz“ und das „Mobilitätskonzept Treibach-Althofen“.

Hackl berichtete, dass es in den letzten eineinhalb Jahren 40 Bürgerveranstaltungen, 16 Arbeitsgruppensitzungen und drei begleitende Beiratssitzungen gegeben haben. „Die Fachexperten haben die Ergebnisse zusammengefasst, erstellten drei Detailberichte. Aus 250 Seiten wurde dann der MoMaK das langfristige Strategiepapier mit 70 Seiten“, teilte er mit. Für die Umsetzung bedürfe es in den nächsten 20 Jahren eines partizipativen Prozesses.

Für Freidwagner ist es wichtig, dass mit dem MoMaK glaubhafte Ziele formuliert werden und Schwerpunkte gesetzt werden. Zudem seien Kooperationen mit der Bevölkerung und den Kommunen zu suchen und der Mobilitätsdiskurs gehöre intensiv geführt. „Das Ziel muss dann der Konsens sein und das Bewusstsein für den öffentlichen Verkehr gehört geschärft“, betonte er. Zu verbessern in den nächsten 20 Jahren seien Bahn- und Busangebote. Zudem müsse man Stadtpotentiale, wie Busspuren fördern.

I N FO: www.mobilitaetsmasterplankaernten.at


Rückfragehinweis: Büro LR Holub, Abteilung 7
Redaktion: Michael Zeitlinger
Fotohinweis: LPD/Peter Just