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Startschuss für Feuerwehrolympiade 2017 in Villach

07.07.2016
LH Kaiser bei Vorstellung des Großereignisses – 3.500 Teilnehmende und über 10.000 Fans werden erwartet
3.500 Wettkämpferinnen und Wettkämpfer aus über 30 Nationen der Welt werden im Sommer 2017 in Villach zu Gast sein. Hier werden vom 9. bis 16. Juli die „XVI. Internationalen Feuerwehr-Wettbewerbe und die XXI. Internationale Jugendfeuerwehr Begegnung“, also die sogenannte Feuerwehrolympiade, ausgetragen. Für die Durchführung verantwortlich zeichnet der Österreichische Bundesfeuerwehrverband im Auftrag des Internationalen Feuerwehrverbandes CTIF (Comité Technique International de prévention et d’extinction du Feu). Details zur Großveranstaltung und einen symbolischen Startschuss gab es heute, Donnerstag, bei einer Pressekonferenz.

Feuerwehrreferent Landeshauptmann Peter Kaiser freut sich darauf, dass sich der Fokus der Feuerwehrwelt auf Villach legen wird. Neben dem sportlichen Faktor erwarte er sich auch eine Vertiefung der Beziehung zwischen den internationalen Feuerwehrleuten und Verantwortungsträgern. Er betonte zudem, dass die Feuerwehren Lebensqualität und Sicherheit für die Gesellschaft bedeuten. Vieles wäre ohne sie nicht machbar, würdigte und dankte er.

Landesfeuerwehrkommandant Josef Meschik sagte, dass man mit den Bewerben der Feuerwehrolympiade bewusst auch in die Innenstadt gehe. Die Königsdisziplin, das Bewältigen der 13 Meter hohen Hakenleiterwand, werde beim früheren Parkhotel stattfinden. Auch die Präsentation der Teilnehmenden werde in der Innenstadt erfolgen.

Villachs Bürgermeister Günther Albel freut sich ebenfalls auf das Großereignis, zu dem vor allem auch viele Jugendliche kommen werden. Er begrüßte und bedankte alle Verantwortlichen.

Bundesfeuerwehrverbandspräsident Albert Kern ist sich sicher, dass man mit der Feuerwehrolympiade eine gute Botschaft, den Zusammenhalt der Wehren sowie auch die Gastfreundschaft Villachs und der Region in die Welt bringen werde. Er kündigte an, dass gleichzeitig eine Delegiertenversammlung des CTIF in Villach abgehalten werde.

Abfahrtsolympiasieger Fritz Strobl steht seit kurzem im Rang eines Probefeuerwehrmannes und hat sich bereiterklärt, als Aushängeschild und Botschafter für die Feuerwehrolympiade zu fungieren. In ihm sieht Landeshauptmann Kaiser übrigens eine „Geheimwaffe“ für die Feuerwehrbewerbe.

Zur Feuerwehrolympiade werden laut den Verantwortlichen über 10.000 Fans erwartet. Einen Vorgeschmack darauf lieferten die bereits olympiaerprobte FF Puch sowie eine gemischte Jugendgruppe der FFs Vassach und Kellerberg. Vorgestellt wurde auch das engagierte Organisationsteam um Villachs Bezirksfeuerwehrkommandant Andreas Stroitz. Um die 900 Helferinnen und Helfer werden es während der Olympiade unterstützen.

Das CTIF führt seit 1961 alle vier Jahre die Internationalen Feuerwehr-Wettbewerbe durch und im Zweijahresabstand die Wettkämpfe für die Feuerwehrjugend. Im Juli 2017 werden die Teams in folgenden Disziplinen antreten: Löschangriff (trocken) und Hindernis-Staffellauf (bei den traditionellen Internationalen Feuerwehrwettbewerben); Aufstieg mit der Hakenleiter (fällt bei den Frauen weg), Feuerwehrhindernisstaffel (4x 100 m und Löschangriff), Hindernislauf über 100 Meter (bei den Internationalen Feuerwehrsportwettkämpfen); Feuerwehrhindernisübung, 400 Meter Staffellauf mit Hindernissen (beim Internationalen Jugendfeuerwehrbewerb). Hauptaustragungsstätte ist das Sportstadion Villach-Lind.

Das CTIF fördert die Zusammenarbeit zwischen Feuerwehren und Rettungsdiensten auf der gesamten Welt sowohl in technischen Bereichen als auch auf kameradschaftlicher Ebene. Neben 50 Mitgliedsländern auf fast allen Kontinenten der Erde unterstützen an die 46 assoziierte Mitglieder (Firmen, Institutionen) die Arbeit des CTIF. Es repräsentiert das internationale Interesse von etwa 300.000 beruflichen und etwa sechs Millionen freiwilligen Kräften der Feuerwehren und trägt zur Entwicklung der Jugendfeuerwehr bei.

Infos unter www.ctif-villach-2017.com


Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser; Landesfeuerwehrverband
Redaktion: Markus Böhm
Fotohinweis: LPD/Augstein