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Regierungssitzung 2 - „Rettungseuro“ wird angepasst

12.07.2016
LHStv.in Prettner: Versorgungssicherheit der Kärntner Bevölkerung durch Rettungsorganisationen nachhaltig abgesichert

In der Regierungssitzung heute, Dienstag, legte Gesundheitsreferentin LHStv.in Beate Prettner dem Regierungskollegium einen Akt zur Beschlussfassung vor, mit dem der Rettungsbeitrag angepasst wird.

„Konkret geht es um die jährliche Anpassung des sogenannten ‚Rettungseuro‘, um die allgemeinen Hilfs- und Rettungsdienste (Rettungs- und Krankentransporte) sowie die besonderen Rettungsdienste (Höhlen-, Berg-, Wasserrettung usw.) in Kärnten auf finanziell solide Beine für die Zukunft zu stellen“, so Prettner. Mit der heutigen Beschlussfassung wurde die Valorisierung der Beträge für das Jahr 2016, die Land und Gemeinden zu je 50 Prozent erbringen, beschlossen.

Mit der gemeinschaftlichen Finanzierung von Land und Gemeinden soll die Versorgungssicherheit der Bevölkerung durch die Rettungsdienste für die Zukunft gewährleistet sein, was eine Anpassung an den Verbraucherpreisindex notwendig machte. „Land und Gemeinden nehmen für das Jahr 2016 insgesamt 9,543 Millionen Euro in die Hand, um diese Versorgungssicherheit gewährleisten zu können. Das entspricht mit der vorgenommen Anpassung einer Erhöhung von rund 470.000 Euro im Vergleich zum Vorjahr“, erläuterte Prettner.

Die Rettungsdienste in Kärnten, vom Roten Kreuz über die Höhlen- und Bergrettung bis hin zur Wasserrettung leisten in Kärnten großartige Arbeit und stehen den Menschen als verlässlicher Partner zur Seite, um für Sicherheit zu sorgen. „Mein besonderer Dank geht an unsere vorbildlichen Einsatzkräfte, die heuer bereits mehrfach gefordert waren und auch brenzlige Ausnahmesituationen bravourös gemeistert haben“, so Prettner, die auch den unzähligen freiwilligen Helferinnen und Helfer in diesem Zusammenhang ihre Hochachtung aussprach. Der Part des Landes und der Gemeinden sei die gesicherte Finanzierung des Rettungswesens, doch die Säulen des in Kärnten bestens funktionierenden Systems seien die unzähligen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und Freiwilligen, die tagtäglich ihr Bestes geben, betonte die Gesundheitsreferentin.


Rückfragehinweis: Büro LHStv.in Prettner
Redaktion: Schmied/Zeitlinger