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Regierungssitzung 6 - Nahversorger-Förderung sichert 130 Arbeitsplätze

12.07.2016
LR Benger: Förderaktion zu zwei Drittel ausgeschöpft – Gemeinden verdoppeln Landesförderung – 342.000 Euro Investitionen

 Um regionale Wirtschaftskreisläufe in Schwung zu halten, die Versorgung vor Ort zu sichern, die Kommunikation zu fördern und Identität zu stiften, hat Wirtschaftsreferent LR Christian Benger im März dieses Jahres die Nahversorgerförderung wieder ins Leben gerufen. 100.000 Euro standen im Wirtschaftsreferat bereit, jetzt sind zwei Drittel der Summe ausgeschöpft und die Gemeinden verdoppeln den Landesbeitrag nahezu, denn das Land fördert nur, wenn die Gemeinde dazu bereit ist.

Damit soll die Notwendigkeit eines Nahversorgers sichergestellt sein. „Die Bereitschaft der Gemeinden belegt die Wichtigkeit der Nahversorger bzw. der Förderung. Die kleinen Geschäfte sind nicht nur Versorger, sie haben auch Kommunikationsfunktion und eine soziale Funktion“, begründet heute, Dienstag, im Pressefoyer nach der Regierungssitzung, Benger die Förderung.

Über 70.000 Euro sind von Seiten des Landes bis dato zugesagt worden, knapp 30.000 Euro liegen noch im Wirtschaftsreferat für weitere Anträge. Mit der Förderung wurden Investitionen in Höhe von 342.000 Euro ausgelöst, das heißt der Steuereuro wurde mehr als vervierfacht. Außerdem wurden 130 Arbeitsplätze in den Regionen abgesichert.
„Verhältnismäßig geringer Einsatz mit großer Wirkung im ländlichen Raum, kleinstrukturierte Unternehmen, sind bereit zu investieren und diese Kosten bleiben wiederum in der Region“, fasste Benger zusammen.

In 25 Gemeinden quer durch Kärnten wurden bis dato mit der Förderung die Personalkosten, auch für Teilzeitkräfte, oder Betriebsmittel von Land und der eigenen Gemeinde unterstützt. „Die Nahversorger gewinnen im Zuge des neuen Regionalitätsbewusstseins neue Wichtigkeit. Aber die Kosten übersteigen sehr oft die Einnahmen. Unsere Unterstützung wird als Absicherung gesehen“, so Benger.


Rückfragehinweis: Büro LR Benger
Redaktion: Robitsch/Zeitlinger