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„Neue Sonnenwege“ auf der Villacher Alpenstraße

13.07.2016
LR Darmann eröffnete die Sonnenbeobachtungsstation „Sonnenwege“ auf der Rosstratte im Naturpark Dobratsch – Ausbau des Erlebnisangebotes der Villacher Alpenstraße
Auf der Rosstratte an der Villacher Alpenstraße wurde heute, Mittwoch, von Naturparkreferent LR Gernot Darmann die Sonnenbeobachtungsstation „Sonnenwege“ eröffnet. Das neue Besucherangebot am Endpunkt der beliebten Villacher Alpenstraße im Naturpark Dobratsch ist kostenlos zugänglich und veranschaulicht die historischen Methoden zur Zeiterfassung. „Wir konnten mit dieser Ausstellung ein besonderes Projekt umsetzen, das die Kraft der Sonne und die Zeit in den Mittelpunkt stellt. Hier werden sowohl die einheimische Bevölkerung als auch viele Touristen einen spannenden Einblick in die geschichtliche Entwicklung der Zeitmessung erhalten“, erklärte Darmann.

Die neue Sonnenbeobachtungsstation „Sonnenwege“ auf der Rosstratte am Endpunkt der Villacher Alpenstraße ist eine echte Offenbarung: Uhr und Kalender werden überflüssig, sofern die Sonne am Himmel steht. Der Kärntner Geologe und Philosoph Georg Kandutsch, der für den Straßenbetreiber Villacher Alpenstraßen FremdenverkehrsgesmbH bereits den beliebten Geotrail „Vom Meer zum Berg“ und die Aussichtsplattform „Rote Wand“ konzipierte, hat mit den „Sonnenwegen“ ein weiteres, hochspannendes Besucherangebot für kleine und große Entdecker entwickelt. „Es ist unser Bestreben, das Erlebnisangebot auf der Villacher Alpenstraße stetig zu ergänzen“, so Johannes Hörl, Geschäftsführer der Villacher Alpenstraßen FremdenverkehrsgesmbH.

Wer die „Sonnenwege“ auf der Rosstratte durchschreitet, lernt die historischen Methoden zur Zeiterfassung kennen und erfährt anschaulich, wie unsere Vorfahren anhand von Steinmonolithen, der Himmelsscheibe von Nebra, Sonnenuhren und dem eigenen Schatten Jahreszeit, Monat, Tag und Stunde ausschließlich mit Hilfe der Sonne abgelesen haben. Im Zentrum der Anlage findet sich eine genaue Nachbildung der Sonnenscheibe von Nebra – dem ältesten Objekt mit der Darstellung des Himmels und den Bewegungen der Gestirne. Vier geteilte Monolithen geben die Richtungen der Sonnenauf- und -untergänge zur Sommer- und Wintersonnenwende im Juni bzw. Dezember an, kleinere Marmorsockeln die Richtung des Sonnenaufgangs zur Tag-und Nachtgleiche im März bzw. September.

Unter den Ehrengästen waren auch Landtagspräsident Reinhart Rohr, Vizebürgermeisterin Petra Oberrauner und Stadtrat Erwin Baumann von der Stadt Villach sowie die Vizepräsidentin des Landesschulrates, Elisabeth Dieringer-Granza.


Rückfragehinweis: Büro LR Darmann
Redaktion: Aichbichler/Böhm
Fotohinweis: Villacher Alpenstraße/Franz Neumayr