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Neue Erlebnisausstellung zum 35-Jahr-Jubiläum: "Wilde Nockberge" an der Nockalmstraße

15.07.2016
LHStv. Schaunig, LR Darmann und LR Benger eröffneten Ausstellung auf der Pfandlhütte – Naturtouristisches Highlight
Heute, Freitagmittag wurde auf der Pfandlhütte in 1.860 Meter Seehöhe die neue Dauerausstellung „Wilde Nockberge“ eröffnet. Auf 165 m² erfahren Besucher spannende Details zu den Wildtieren, die in den Nockbergen vorkommen. Interaktive Stationen („Nocktaeder“) mit Rätselfragen, Filmen, Steckbriefen der Tiere und Darstellung ihrer Lebensräume bieten interessante Einblicke, wie Wildtiere, Nutztiere und Menschen entlang der Nockalmstraße in „guter Nachbarschaft“ miteinander auskommen. Die Ehrengäste, darunter LHStv.in Gaby Schaunig sowie die Landesräte Gernot Darmann und Christian Benger haben die acht interaktiven Stationen sogleich ausprobiert.

„Für die Arbeitnehmer, die Beherbergungsbetriebe, Wirte und Grundstückeigentümer in der Region Nockberge, aber auch für das Land Kärnten ist ein verlässlicher Betrieb der Nockalmstraße und des Parks sehr wertvoll. Wirtschaftlich ist er sehr sparsam, aber trotzdem sehr aktiv“, betonte LHStv.in Gaby Schaunig anlässlich der Ausstellungseröffnung.

„Es freut mich nicht nur als zuständiger Referent für den Biosphärenpark, sondern auch als Jagd- und Tierschutzreferent, dass hier eine derart schöne Ausstellung realisiert wurde. Immerhin geht es auch um geschonte und geschützte Tiere. Ich bin mir sicher, dass mit dieser Ausstellung das Erfolgsprojekt Biosphärenpark Nockberge mit der Nockalmstraße wesentlich bereichert wird und hier sowohl die heimische Bevölkerung, als auch die Touristen spannende Stunden verbringen werden“, erklärte Darmann und dankte allen an der Umsetzung Beteiligten.

„Die Nockalmstrasse ist eines unserer Top Gebiete Kärntens. Der Erfolg bestätigt den Weg unserer Tourismusstrategie, sich vom Durchschnitt abzuheben und unsere Angebote zu Leadprodukten weiterzuentwickeln. Das gesamte Nockgebiet mit seinem geschützten Bereich macht Natur erlebbar und unser Land erkennbar. Ob zu Fuß, mit dem Rad, dem Motorrad oder dem Auto – hier haben wir es geschafft, den Schutz und den Nutzen zu vereinbaren, weil ein ganzheitlicher Ansatz im Vordergrund stand. Diesen Ansatz wünsche ich mir bei jeder Maßnahme“, so Tourismuslandesrat Christian Benger.

„Wir freuen uns sehr, mit diesem schönen, zusätzlichen Besucherangebot in den Jubiläumssommer gehen zu können“, sagte Johannes Hörl, Geschäftsführer des Betriebes Nockalmstraße. „Die Almwirtschaft spielt noch heute eine große Rolle im Biosphärenpark Nockberge: Menschen, Nutz- und Wildtiere teilen sich seit langer Zeit einen gemeinsamen Lebensraum. Diese außergewöhnliche Koexistenz, aber auch ihre Spannungsfelder sind Thema der neuen Erlebnisausstellung in der Pfandlhütte.“

Die moderne Ausstellung ist ein naturtouristisches Highlight an der Nockalmstraße und ein Ausflugsziel für die ganze Familie: Besucher entdecken auf unterhaltsame, informative und spielerische Weise die Tierwelt der Nockberge.

Die Nockalmstraße zählt zu den beliebtesten und schönsten Panoramastraßen Österreichs. Seit 35 Jahren ist sie ein wahrer Erlebnisgarant für besondere Natur- und Tierbegegnungen. In enger Zusammenarbeit mit Wildbiologen und Jägern wurden die Inhalte erarbeitet: Die Wildtiere, die in der Ausstellung portraitiert werden, sind Birkhahn, Auerhahn, Steinadler, Schneehase, Gämse, Murmeltier, Rothirsch, Schneehuhn, Tannenhäher und der Wolf. „Letzterer ist zwar nicht in den Nockbergen beheimatet, jedoch durchstreift immer wieder ein einzelnes Exemplar die Gegend“, erklärte Dietmar Rossmann, Geschäftsführer Biosphärenpark Nockberge.

„Die Ausstellung zeigt auch auf, wie eng Tiere und Lebensräume miteinander verknüpft sind. So etwa fördert die Almwirtschaft den Lebensraum der Murmeltiere und allein der Arbeit des Tannenhähers ist es zu verdanken, dass sich die Zirbe in den oberen Höhenstufen ansiedeln kann.“

Die Ausstellung kann täglich von 10 bis 17 Uhr besichtigt werden. Der Eintritt ist kostenlos!


Rückfragehinweis: Büro LR Darmann
Redaktion: Aichbichler 
Fotos: Grohag