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Grenzüberschreitender Schutz bei Katastrophen

16.07.2016
LH Kaiser stellt neue Katastrophenschutzbeauftragte vor – Gemeinsame Übungen sowie EU-Projekte in Bezug auf Krško geplant
 „Ich danke Egon Rauter für seine Tätigkeiten als Katastrophenschutzbeauftragen des Landes Kärntens“, würdigt Katastrophenschutzreferent LH Peter Kaiser die vorbildhafte Arbeit des Landesbediensteten, der mit seiner Pensionierung ausscheidet. Mit Markus Hudobnik und seinem Stellvertreter Christian Gamsler präsentiert Kaiser die zukünftigen Verantwortlichen auf diesem Gebiet.

Markus Hudobnik (Jahrgang 1964) ist seit August 1986 im Landesdienst. Er absolvierte die Stabsausbildung im Katastrophenschutz über das staatliche Krisen- und Katastrophenschutzmanagement der Zivilschutzschule in Traiskirchen und verschiedenste Ausbildungen im Bereich des Feuerwehrwesens. Seit 36 Jahren ist er freiwilliges Mitglied bei der Feuerwehr Kühnsdorf, davon 17 Jahre als Ortsfeuerwehrkommandant und sechs Jahre als Abschnittsfeuerwehrkommandant-Stellvertreter. Hudobnik ist auch Gründungsmitglied der Wasserrettung Einsatzleitung Klopeinersee und war sieben Jahre lang Einsatzleiter.

Christian Gamsler (Jahrgang 1967) ist seit Februar 1989 im Landesdienst. Auch er absolvierte die Stabsausbildung im Katastrophenschutz über das staatliche Krisen- und Katastrophenschutzmanagement der Zivilschutzschule in Traiskirchen und verschiedenste Ausbildungen im Bereich der zivilmilitärischen Zusammenarbeit als Milizoffizier des Österreichischen Bundesheeres, wo er derzeit im Dienstrang Oberstleutnant steht.

Die Tätigkeiten im Rahmen der Abteilung 1-Landesamtsdirektion, Unterabteilung Angelegenheiten Sicherheitsdienst, umfassen unter anderem Maßnahmen der Katastrophenvorsorge inklusive der Ausbildung für Gemeinde-, Behörden-, und Landesbedienstete im Rahmen der Kärntner Verwaltungsakademie, die Betreuung des Warn- und Alarmsystem des Landes Kärnten, das staatliche Krisenmanagement und die Organisation des Krisenmanagements des Landes Kärnten sowie grenzüberschreitende Maßnahmen und Nachbarschaftshilfe.

Weiters Leistungen im Rahmen des Kärntner Nothilfswerkes und der HCB-Sondermaßnahmen sowie für den Masterplan Görtschitztal 2015+. Außerdem Assistenzleistungen in Zusammenarbeit mit dem Österreichischen Bundesheer, Verwaltung des Katastrophenschutzlagers des Landes Kärnten, Katastrophenschutz-Bereitschaftsdienst Land Kärnten, Organisation des KAT-Bootes Land Kärnten, Mitarbeit bei der Organisation von Unterkünften für Transitflüchtlinge sowie Zivilschutz. Die Abteilung ist auch Anerkennungsstelle für Trägerorganisationen des Zivildienstes sowie Überwachungsbehörde.
Katastrophen machen vor keiner Landesgrenze halt.

Daher stand beim Treffen des Gemeinsamen Komitees Kärnten-Slowenien diese Woche in Brdo stand auch die länderübergreifende Kooperation im Bereich Katastrophenschutz im Fokus. Wichtige Themen waren hier die Umsetzung von gemeinsamen EU-Projekten und Programmen in Bezug auf das Kernkraftwerk Krško, gemeinsame Übungen verschiedener Rettungseinheiten sowie der Austausch von Fachwissen und guter Praktiken.


Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser
Redaktion: Ulli Sternig