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Regierungssitzung 2 – Kresta-Insolvenz: LH Kaiser setzt sich für Mitarbeiter ein

26.07.2016
LH Kaiser: Insolvenzentgeltfonds sichert rasche Bearbeitung zu - Betrieb soll in Auffanggesellschaft fortgeführt werden -Tätigkeitsberichte Feuerwehr, Patienten-und Pflegeanwaltschaft vorgelegt - DGKS-Schulen sollen FH-Studiengänge werden

Thema in der heutigen Sitzung der Landesregierung war auch die gestern bekannt gewordene Insolvenz des großen Anlagebauunternehmens Kresta im Lavanttal. Landeshauptmann Peter Kaiser informierte das Kollegium der Landesregierung und im Pressefoyer über Gespräche, die er zur Unterstützung Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ua. sowohl mit dem Geschäftsführer des Unternehmens als auch mit dem Geschäftsführer des Insolvenzentgeltfonds geführt hat: „Es gibt seitens des Unternehmens das Bemühen, wenn Gläubiger und Banken dem Sanierungsplan zustimmen, den Betrieb in einer Auffanggesellschaft weiterzuführen. Und, der Insolvenzentgeltfonds hat zugesichert, dass die ausstehenden Gehälter der 237 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nach entsprechender Kontaktaufnahme so rasch wie möglich ausbezahlt werden.“

Weiters informierte der Landeshauptmann auch über einige der 44 beschlossenen Tagesordnungspunkte. Darunter waren der Görtschitztal-Fonds, die Tätigkeitsberichte des Landesfeuerwehrverbandes, der Patientenanwaltschaft und Pflegeanwaltschaft und eine Reihe von Sozialprojekten.

In Bezug auf die Umsetzung des Masterplans Görtschitztal 2015+ teilte der Landeshauptmann mit, dass der mit 1,46 Millionen Euro dotierte ehemalige HCB-Fonds ordnungsgemäß in den Görtschitztal Fonds übergeführt wurde und dieses Geld damit für die im Masterplan Görtschitztal 2015+ festgelegten Projekte und Maßnahmen zur Verfügung steht.

Dem Regierungskollegium wurden auch die Tätigkeitsberichte des Landesfeuerwehrverbandes, der Patientenanwaltschaft und Pflegeanwaltschaft zur Kenntnis gebracht. Kaiser gab bekannt, dass die notwendigen Schritte für den Ausbauplan der Landesalarm- und Warnzentrale (LAWZ) eingeleitet wurden.

Im Sozialbereich wurde für die Time-Out-Gruppen die Verlängerung der Fördervereinbarung beschlossen. „Im Jahr 2017 soll es hier eine bereite Ausschreibung inklusive Nachmittagsbetreuung und medizinischer Betreuung geben. Ich hoffe dass die Ausschreibungskriterien durch den Nationalrat erweitert werden“, so Kaiser. Ebenfalls beschlossen wurden Subventionsansuchen für die ABC Service & Produktion GmbH und pro mente kärnten GmbH.

Der Landeshauptmann teilte weiters mit, dass nach den Medizinisch technischen Diensten auch die Ausbildung der Diplomkrankenpflege in den Schulen für Gesundheits- und Krankenpflege in Klagenfurt und Villach akademisiert werden sollen. „Wir haben die Ermächtigung zur Aufnahme konkreter Gespräche mit der FH-Kärnten hinsichtlich der Überführung der Ausbildungen in FH-Studiengänge und der Einrichtung einer Projektorganisation erteilt“, so Kaiser. Er, Kaiser, werde auch Möglichkeiten ausloten, diese Ausbildung über die FH-Kärnten als Schwerpunkt auch für andere Bundesländer anzubieten.


Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser
Redaktion: Schäfermeier/ Zeitlinger