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Kärnten und Friaul-Julisch Venetien erstellen gemeinsame Studie über Plöckenpass

29.07.2016
LH Kaiser, LR Köfer unterzeichnen kommenden Dienstag, 2. August, in Tolmezzo mit Präsidentin Serrachiani bilaterale Vereinbarung
Am kommenden Dienstag, 2. August, findet im italienischen Tolmezzo, dem Hauptort der historischen Region Karnien, ein Treffen zwischen Kärntens Landeshauptmann Peter Kaiser, Kärntens Straßenbaureferent LR Gerhard Köfer und der Präsidentin der Region Friaul-Julisch Venetien, Deborah Serrachiani, statt. Dabei kommt es auch zur Unterzeichnung einer bilateralen Vereinbarung über eine gemeinsame Machbarkeitsstudie mit aktuellen Datengrundlagen für den Plöckenpass bzw. die Plöckenpass-Straße B110 auf österreichischer und italienischer Seite SS 52.

„Die Studie soll eine machbare, finanzierbare Entscheidungsfindung ausarbeiten“, betonten heute, Freitag, sowohl der Landeshauptmann als auch der Straßenbaulandesrat. Die Straße sei für das Obere Gailtal, die Region Kötschach/Mauthen und Friaul-Julisch Venetien von großer Bedeutung. „Ziel ist es die Erreichbarkeit beider Regionen zu verbessern und die Verkehrssicherheit zu erhöhen“, betonte Kaiser.
Unter Berücksichtigung der derzeitigen finanziellen Lage, in beiden Regionen, sei die Vereinbarung über die Studie die optimalste Lösung. „Ein weiteres Ziel muss auch eine wintersichere Verbindung der zwei Regionen sein. Dies ist immer der Wunsch beider Seiten gewesen“, stellte Köfer fest.

„Nach mehreren Gesprächen der Straßenbauabteilung auf Beamtenebene seit dem Jahr 2013 und der Klärung der Zuständigkeiten, soll die Studie nun ein wertfreies Ergebnis über die weitere Vorgangsweise bringen“, so Kaiser. „In der Studie sollen zudem auch Maßnahmen aufgelistet werden, die den Tourismus, die Wirtschaft, aber auch die verkehrstechnische Erreichbarkeit beider Regionen sichern bzw. gewährleisten sollen“, gab Köfer bekannt. Die veranschlagten Studienkosten sollen von beiden Regionen zu je 50 Prozent getragen werden.


Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser, Büro LR Köfer
Redaktion: Michael Zeitlinger