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Kärntner Paare als „Role Models“ für partnerschaftliche Lebenskonzepte

03.08.2016
LHStv.in Prettner: Projekt soll für Chancengleichheit sensibilisieren
Nach wie vor sind es vorwiegend Frauen, die unsichtbare, unbezahlte Hausarbeit, die Betreuung der Kinder und die Pflege der Angehörigen übernehmen. Männer werden in erster Linie mit Erwerbstätigkeit assoziiert. Das Referat für Frauen und Gleichbehandlung will nun jene Kärntner Paare vor den Vorhang holen, die für sich eine andere Lösung abseits traditioneller Vorstellungen gefunden haben. Gesucht wurden Menschen, die den Alltag partnerschaftlich, auf Augenhöhe und gleichberechtigt meistern und sich per Video beziehungsweise via Social Media vorstellen lassen.

„Ziel des Projektes ist es, die Öffentlichkeit für die Rollenzuschreibungen, von denen viele Menschen nach wie vor geprägt sind, zu sensibilisieren. Zugleich wollen wir zeigen, dass es alternative Lebenskonzepte gibt, in denen Chancengleichheit verwirklicht worden ist“, betonte Frauenreferentin LHStv.in Beate Prettner heute, Mittwoch. „Diese positiven Beispiele können dazu motivieren, aus stereotypen Verhaltensmustern auszubrechen und das Zusammenleben neu zu definieren“, so Prettner. „Es ist wichtig, Menschen die Vielfalt vor Augen zu führen, die die Lebens- und Arbeitswelt bereithält.“

Fünf Paare wurden einen Tag mit einem Kamerateam begleitet und kommen mit kurzen Statements zu Wort. „Das Projekt steht im Rahmen des Schwerpunktes ‚Vereinbarkeit von Beruf und Familie‘, den das Frauenreferat für das Jahr 2016 gewählt hat. Wir präsentieren Paare und ihre von Partnerschaftlichkeit geprägten Lebensentwürfe auf unserer Homepage und auf Facebook“, sagte Frauenbeauftragte Michaela Slamanig. „Sie sind Role Models für ein Miteinander, das eine gerechte Aufteilung der Versorgungsarbeit ermöglicht.“ Der Videoclip fasst die Erfahrungen der fünf Paare zusammen. Ab kommender Woche ist er in den heimischen Kinos zu sehen.


Rückfragehinweis: Büro LHStv.in Prettner
Redaktion: Geistler-Quendler/Böhm