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Start der Vorschreibung von Sicherungsmaßnahmen für Altlast K-20

24.08.2016
Bescheid umfasst behördliche Aufträge für die 1. Stufe des Sicherungsprojekts - Stufe 1 bis Ende 2016 abgeschlossen
Wie die Altlastenbehörde des Landes Kärnten heute, Mittwoch, informierte, wurde der erste Bescheid zum Sicherungsprojekt der Altlastendeponie K-20 der Donau Chemie in Brückl erlassen.

Nachdem eine europaweite Ausschreibung für eine Entsorgung und Räumung des kontaminierten Blaukalks von der Donau Chemie in Abstimmung mit dem Umweltministerium nicht erfolgreich abgeschlossen werden konnte, wurde seitens der Donau Chemie ein Sicherungsprojekt für 2016 und 2017 ausgearbeitet, das nun in drei Stufen umgesetzt werde.

Die Sicherung der Altlast umfasst in Stufe 1 die Errichtung einer multifunktionalen Oberflächenabdichtung inklusive horizontaler Saugleitungen, die Errichtung einer Oberflächenentwässerung zur kontrollierten Fassung und Ableitung von Niederschlagswässern, die Rekultivierung der Oberfläche sowie die Errichtung einer Bodenluftabsauganlage. Ziel dieser Maßnahmen sei es, Emissionen über die Luft zu verhindern. Der nun erlassene Bescheid bezieht sich auf diese Phase der Sicherung, die bis Ende 2016 umgesetzt werde.

Ziel des gesamten Sicherungsprojektes ist es, Emissionen von Schadstoffen über die Luft wie auch über das Wasser zu verhindern. Es soll bis Ende 2017 umgesetzt sein. Durch ein begleitendes, umfassendes Monitoring der Umwelt (Boden, Luft, Grundwasser, Gurk) werde die Wirkung der Sicherung laufend kontrolliert.
In den weiteren Sicherungsstufen werden zudem eine Abluftreinigungsanlage mit Aktivkohlefilter sowie eine Grundwasserreinigungsanlage mit Aktivkohlefilter und die Umschließung des Altlastenkörpers mittels einer Schlitzdichtwand umgesetzt.


Rückfragehinweis: Dr. Albert Kreiner, Abteilung 7
Redaktion: Rauber/Stirn