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Hohe Auszeichnungen und neue Feldküche für Sigi Truppe

27.08.2016
LH Kaiser vergoldete 40 Jahre Ehrenamtlichkeit – Beim Feldküchenwettbewerb überzeugte das Team aus Vorarlberg
Bei einer Katastrophe sofort einsatzbereit. Die Feldküche des Roten Kreuzes hat ihre Kompetenzen in der Vergangenheit oft unter Beweis gestellt. Damit auch im Notfall alles richtig läuft, fand heute, Samstag, am Gelände der Hauptfeuerwache Villach bereits zum sechsten Mal der Feldküchenwettbewerb statt. 300 Kilo Fleisch und 270 Kilo Zwiebel wurden verkocht bevor schließlich das Team „Rotes Kreuz Katastrophenhilfszug Hart am See“ (Vorarlberg) von der Jury zum Sieger erkoren wurde.

Für seine vorbildhafte ehrenamtliche Tätigkeit beim Roten Kreuz in den vergangenen 40 Jahren verlieh Landeshauptmann Peter Kaiser dem Gründer des Feldküchenwettbewerbs, Sigi Truppe, den Kärntner Lorbeer in Gold. Für ihn gab es auch gleich einen neuen „Arbeitsplatz“. Künftig steht dem Küchenchef eine neue Feldküche zur Verfügung, mit der bis zu 1000 Personen gleichzeitig verköstigt werden können.

„Sigi Truppe ist ein Vorbild für uns alle“, war Kaiser in seiner Rede voll des Lobes. Mit der Auszeichnung werden sein Können und seine Organisation in den Mittelpunkt gerückt. Den Goldenen Lorbeer überreichte der Landeshauptmann mit den Worten: „Trage dieses Gold, das als Dankeschön der Kärntner Bevölkerung gilt, in Ehren. Es soll dich daran erinnern, dass man im Leben vieles geben kann, dass man von Freunden aber auch vieles zurückbekommt.“

Nicht nur Truppe, sondern auch dessen Stellvertreter, Dietmar Neubacher, zeichnete Rot Kreuz-Präsident Peter Ambrozy mit der Goldenen Verdienstmedaille des Österreichischen Roten Kreuzes aus. Den Schlüssel zur neuen Feldküche, die man über Umwege vom Bundesheer erworben hat, überreichte Ambrozy mit der Bitte, diese auch intensiv zu nutzen. Er sagte: „Ich hoffe, dass ihr beiden und viele Tausende Menschen damit in den nächsten Jahren viel Freude haben werdet.“

Zu den Gratulanten zählten neben zahlreichen Vertretern der Politik auch Militärkommandant Brigadier Walter Gitschthaler, Landesfeuerwehrkommandant LBD Josef Meschik sowie Landesrettungskommandant Georg Tazoll.


Rückfragehinweis: Büro LH Peter Kaiser
Redaktion: Susanne Stirn
Fotohinweis: LPD/ Höher