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Landeswappen für den Jugend-Herbergsverband Kärnten

30.08.2016
LH Kaiser: Grundgedanke habe heute mehr Bedeutung denn je – mit Barrierefreiheit, noch engeren Kooperationen im Alpe Adria Raum und Schaffung neuer Freizeitmöglichkeiten den Herausforderungen der Zukunft begegnen
 Menschen mit wenig Einkommen nach den Grundwerten Freiheit, Solidarität und Gleichberechtigung einen qualitativ hochwertigen Urlaub zu ermöglichen - das war und ist die Grundidee des Jugend-Herbergsverbandes. Ein Konzept, das nun schon seit 70 Jahren funktioniert, und gestern, Montag, eine besondere Auszeichnung erfuhr. Im Rahmen eines Festaktes im Jugend- und Familiengästehaus Cap Wörth in Velden, anlässlich des Jubiläums, verlieh Landeshauptmann Peter Kaiser, gleichzeitig auch Präsident der Bundesorganisation, der Landesgruppe das Recht zur Führung des Kärntner Landeswappens. Auf den Lorbeeren ausrasten will man sich aber nicht: Die Umsetzung der Barrierefreiheit in den Häusern sowie der Erhalt beziehungsweise die Schaffung von neuen Freizeitmöglichkeiten und die noch engere Zusammenarbeit mit Partnerorganisationen im Alpe Adria Raum sind die Ziele, die man sich für die nahe Zukunft gesetzt hat.

Der Grundgedanke, mit dem was man tue der Gemeinschaft zu dienen, sei es, der die Häuser des Jugend-Herbergsverbandes von ähnlichen Unterkünften unterscheide. „Es gehe aber nicht darum, sich von den anderen abzuheben, sondern vor allem darum, den Gedanken der Gründerväter weiterzutragen“, betonte Kaiser vor allem in seiner Funktion als Präsident der Bundesorganisation. Es sei heute mehr denn je wichtig, dass die Jugend der Welt zueinander findet, denn nur gemeinsam könne man auch den Herausforderungen der Zukunft begegnen.

Als Landeshauptmann von Kärnten mache es Kaiser sehr stolz, dass die Verleihung des Landeswappens in seine politische Ära falle. Umso mehr, als der Landesverband Kärnten der erste in Österreich sei, dem diese Ehre zu teil werde.

Michael Raunig, Präsident der Landesgruppe Kärnten, betonte nach einem kurzen historischen Überblick, dass sich die Herausforderungen in den vergangenen Jahren stark verändert hätten. „Unsere Häuser sind nicht nur moderne Einrichtungen mit Hotelkomfort geworden, sondern haben auch Vorreiterrollen in den Bereichen Umweltschutz und Energieeffizienz übernommen“, so Raunig, der nicht ohne Stolz darauf verwies, dass das Jugend- und Familiengästehaus Cap Wörth in Velden das erste sei, das seinen Gästen einen barrierefreien Seezugang biete.

Für ihre verdienstvolle Mitarbeit geehrt wurden: Willy Schubert, Elisabeth Alt, Maria Luise Wresar und Andreas Roth.

Landesgeschäftsführer Markus Wutscher durfte zahlreiche prominente Gäste begrüßen. Darunter waren: Waltraud Rohrer und Hermann Lippitsch vom ÖGB, Heinz Kernjak von der Österreichischen Wasserrettung, Veldens Bürgermeister Ferdinand Vouk, Igor Jurisic, Präsident des slowenischen Jugend-Herbergsverbandes und NRAbg. Anton Leikam.


Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser
Redaktion: Susanne Stirn
Fotohinweis: LPD/Augstein