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Hochwasserschutz wirkt

01.09.2016
LR Holub: Gemeinden wird Hilfe bei Wildbachverbau angeboten

Landesrat Holub bietet der von der jüngsten Naturkatastrophe betroffenen Gemeinde Afritz seine Hilfe an. Sofort nach Bekanntwerden der Ereignisse in Afritz habe er mit der zuständigen Bundesbehörde, der „Wildbach- und Lawinenverbauung“, Kontakt aufgenommen. „Ich fordere die Gemeinden auf, sich bei Ablehnung von Projekten durch die Bundesbehörde direkt an mich zu wenden. Im Rahmen unserer Möglichkeiten im Bereich Wasserrechtsverfahren und Ko-Finanzierung mit Landesmitteln werde ich alles unternehmen, um die Gemeinden zu unterstützen“, so Holub.

Für Planungen auf Landes- und Gemeindeebene existiert auch ein eigenes Informationstool im Referatsbereich von Landesrat Holub: „Naturgefahren wie Hangrutschungen und Felsstürze können auf Basis von vorangegangenen Ereignissen oder Kenntnissen von Instabilitäten von unseren Geologen prognostiziert und immer besser eingeschätzt werden.“

Wetterextreme, insbesondere kleinräumige, werden immer häufiger, warnt Landesrat Holub: „Mit dem Klimawandel wird der Hochwasserschutz deshalb zunehmend wichtiger und wir müssen uns auf die Folgen einstellen.“

Bei aller Dramatik der jüngsten Ereignisse zeige sich aber auch, dass Hochwasserschutz wirkt. „Das in Gösselsdorf im Jahr 2015 fertiggestellte Rückhaltebecken hat sich schon so gut wie bezahlt gemacht. Bei dem aktuellen Hochwasserereignis (HQ 60) konnte durch die Investitionen im Hochwasserschutz ein Schaden von etwa € 3,4 Mio. verhindert werden“, schließt Holub.


Rückfragehinweis: Büro LR Holub
Redaktion: Knafl
Foto: LPD/Just