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Erster freier Seezugang am Wörthersee eröffnet

02.09.2016
LH Kaiser und LR Köfer: Start einer Aktion zur Schaffung und Sicherung von öffentlichen Seezugängen
„Die Kärntner Bevölkerung hat ein Anrecht, die Seen im Lande zu nutzen.“ Das sagte Landeshauptmann Peter Kaiser heute, Freitag, bei der Eröffnung des ersten, neuen, freien Zugangs am Wörthersee - zwischen dem Schaukraftwerk Forstsee und dem Bad Saag. Die heutige Eröffnung war der Start einer Aktion zur Schaffung und Sicherung von öffentlichen Seezugängen. Insgesamt wurden zehn Kärntner Seen dahingehend untersucht, im heurigen Jahr sind dies u.a. der Wörthersee, Ossiachersee, Millstättersee und Klopeinersee.

„Diese Initiative hat heute – mit der ersten Eröffnung - einen Beginn, aber sie hat kein Ende. Wir wollen weiter Seezugänge schaffen, wo es sinnvoll ist und wo es keinen stört“, kündigte der Landeshauptmann an. Kaiser erklärte die Hintergründe der Aktion: „Freie Seegrundstücke werden immer weniger, deswegen will das Land diese sicherstellen.“ Demgemäß habe sich der Landtag vor Verkauf an Private damit zu befassen. „Es soll die Möglichkeit für einen kurzen Sprung ins Wasser geschaffen werden“, so Kaiser, der klarstellte, dass damit keine neuen Strandbäder und Badewiesen errichtet würden. Es sei großartige Werbung für Kärnten, meinte Kaiser und wies auf die Digitalisierung der Aktion hin: Auf der Homepage des Landes (www.ktn.gv.at) sollen diese öffentlichen Zugänge mit entsprechender Beschreibung aufgelistet werden. „Bei einem Klick auf den See, kann man dann auch dessen Geschichte und Daten nachlesen“, so Kaiser.

Gemeinsam mit den Kooperationspartnern - Österreichische Bundesforste sowie Städte- und Gemeindebund würden einvernehmlich geeignete Standorte ausgewählt und baulich gestaltet. In diesem Zusammenhang dankte der Landeshauptmann Susanne Timmerer (Bundesforste), Peter Stauber (Gemeindebund) und Günther Albl (Städtebund). Hervorgehoben hat Kaiser auch die Arbeit der Straßenbauabteilung unter Leiter Volker Bidmon.

Straßenbaureferent Landesrat Gerhard Köfer, der dieses Projekt mit fachlicher und baulicher Umsetzung durch die Straßenmeistereien unterstützt, dankte dem Landeshauptmann für die gute Idee. „Hier wurde mit viel Herzblut und fachmännischem Können ein erstes Modell geschaffen.“ Es sei aber nicht zum Verweilen, sondern nur für eine kurze Erfrischung gedacht.

Gemeindebund-Chef Stauber betonte, dass Kärntens Gemeinden voll hinter dieser Aktion stehen würden. „Es ist eine Attraktion für unsere Bevölkerung und für Touristen.“ Auch der Bürgermeister von Villach Albl meinte, dass solche Initiativen wichtig für ein Land seien, das so lebenswert sei wie Kärnten. Bidmon lobte seine Mitarbeiter der Straßenbauabteilung: „Die Burschen sind mit Leib und Seele dabei, wir freuen uns auf die nächste Aufgabe.“ Johann Koban, Bürgermeister der Gemeinde Techelsberg, zeigte sich stolz über diesen ersten Zugang und wünschte sich noch viele freie Möglichkeiten an allen Kärntner Seen. Die Vertreterin der Österreichischen Bundesforste Timmerer verwies ebenfalls auf die Wichtigkeit für die Kärntner Bevölkerung.


Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser
Redaktion: Ulli Sternig
Foto: LPD/fritzpress