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Gestrata-Tagung in Kärnten

12.09.2016
LH Kaiser betont Infrastruktur-Förderung – LR Köfer weist auf Radfahrland Kärnten hin
 Die GESTRATA - die Gesellschaft zur Pflege der Straßenbautechnik mit Asphalt mit Sitz in Wien - tagte heute, Montag, im Parkhotel Pörtschach. Auch Landeshauptmann Peter Kaiser und Straßenbaureferent LR Gerhard Köfer besuchten die Tagung und führten mit zahlreichen Mitgliedern und dem Vorstand, darunter viele Straßenbauchefs und Vvorsitzender DI Karl Weidlinger und Gestrata-Geschäftsführer Ing. Maximilian Weixlbaum Gespräche.

In Fachvorträgen widmete sich die Gestrata den Bauaktivitäten im Land Kärnten und insbesondere dem Projekt A 11 Neubau der 2. Röhre Karawankentunnel. Die Gesellschaft wird morgen, Dienstag, auch Planica in Slowenien besuchen. Bekräftigt wurde auch die Zusammenarbeit mit dem Slowenischen Asphaltverband (ZAS), die schon seit 20 Jahren besteht.

Der Landeshauptmann zeigte sich erfreut darüber, dass diese große Weiterbildungsveranstaltung und Informationsaustausch der GESTRATA heuer in Kärnten stattfindet. Kärnten sei bemüht, soweit als nur möglich, finanzielle Mittel in die Wirtschaft zu stecken, sagte Kaiser. Er wies auf das zwei Milliarden umfassende Investitionspakt von ÖBB und Asfinag hin, das Arbeitsplätze sowie wichtige Infrastruktur schaffe, was wiederum als Standortfaktor für Kärnten entscheidend sei. Der Landeshauptmann dankte auch der Abteilung 9 des Landes für ihre innovativen Ansätze und aktuell auch für ihren Einsatz beim Aufräumen der Schlammmassen in Afritz.

Auch Straßenbaureferent LR Gerhard Köfer sagte im Hinblick auf diese Veranstaltung - die er aus terminlichen Gründen erst später besuchen konnte - dass es wichtig sei, öffentliche Mittel in die Bauwirtschaft zu investieren, um die Wirtschaft anzukurbeln. Trotz schwieriger Budgetlage werde alles versucht, um Straßensanierung und Straßenerhaltung zu sichern. Sein Budget umfasse derzeit nur 17 Mio. Euro, das Straßenbaureferat betreue in Kärnten 2.730 km Straßen und 1.930 Brückenobjekte. Zudem werde das Radwegenetz ausgebaut, über 5 Mio. Euro seien in Radwege investiert worden. Kärnten solle zum Radweg- und Radfahrland Nummer eins werden, verwies Köfer auf bereits über 1.050 km Radwege.

Abteilungsvorstand Volker Bidmon informierte ebenfalls über die Situation des Straßen- und Brückenbaus in Kärnten. Der Bau der 2. Röhre des Karawankentunnels sei für Kärnten und Slowenien ein zentrales Anliegen.


Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser/
LR Köfer
Redaktion: kb 
Foto: LPD/Augstein