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Große Sportlerehrung im Konzerthaus Klagenfurt

13.09.2016
Sportreferent LH Kaiser und Landessportdirektor Arthofer ehrten erfolgreiche Kärntner Einzel- und Mannschaftsmeister – Spitzensport und Infrastruktur werden weiterhin gefördert- Höchstlimit bei Sportveranstaltungsförderung

Auf mehr als 1.600 Sportvereine kann das Sportland Kärnten blicken. Tausende Sportlerinnen und Sportler nehmen Jahr für Jahr in den verschiedenen Sportarten an nationalen und internationalen Wettkämpfen teil. Gestern, Montag wurden bei der zweiten vierteljährlichen Sportlerehrung 75 Kärntner Spitzen- und Nachwuchssportler aus 18 Sportarten von Sportreferent Landeshauptmann Peter Kaiser und Landessportdirektor Arno Arthofer im Beisein von Landtagspräsident Reinhart Rohr, und der drei Präsidenten der Sportdachverbände, Anton Leikam (ASKÖ), Kurt Steiner (ASVÖ) und Ulrich Zafoschnig (Union), geehrt. Sie alle haben vom Mai bis August 2016 bei Welt- oder Europameisterschaften, Staatsmeisterschaften, bzw. Österreichischen Meisterschaften Medaillen oder Meistertitel erobert und damit Kärnten national und international bestens vertreten.

Der Landeshauptmann nahm die Ehrung zum Anlass, die anwesenden Sportlerinnen und Sportler, Trainer und Funktionäre darüber zu informieren, wie sich das Land die künftige Sportförderung vorstelle. Er thematisierte dabei den Spitzensport und Breitensport, den Sportstättenbau und die Sportveranstaltungen.

„Das Land wird weiterhin den Spitzensport, aber auch die Infrastruktur fördern“, betonte Kaiser. Er verwies dabei auf das Olympia Zentrum Kärnten, welches Spitzensportlern eine tolle Infrastruktur und einen optimalen Betreuerstab biete. Den Breitensport werde man weiterhin forcieren, um die Lust an der Bewegung zu wecken „Er ist ein wichtiger Katalysator für die Gesellschaft und die Freizeit“, so der Sportreferent. Im Sportstättenbau laute das künftige Motto: „Vieles unter einem Dach“. Bei der Förderung von Sportveranstaltungen werde es künftig ein Höchstlimit und sogenannte Anschlussfinanzierungen geben. Seinen Dank sprach der Sportreferent den drei Dachverbänden aus. „Sie koordinieren, kooperieren und bringen den Spitzen und Breitensport unter ein Dach“.

Freudig überrascht von der großen Schar der zu Ehrenden zeigte sich der Landessportdirektor. „Viele internationale und nationale Erfolge wurden eingefahren. Das macht optimistisch“, so Arthofer.

Zur ausgebrochenen Debatte über die Sinnhaftigkeit der Sportdachverbände nach den Olympischen Sommerspielen in Rio nahmen die drei Präsidenten Stellung. „Auch wenn wir jetzt wieder einmal im negativen Fokus stehen, der Weg des Sportes geht weiter. Es gibt viele tolle Sportler aus kleinen Orten, wie die Volleyballerinnen der Brückl Hotvolleys“, betonte Leikam. „Auch wenn uns viele nicht mögen. Kärnten hat eine starke Sportfamilie. Alle drei Dachverbände sind verlässliche Partner für die Sportler und Jugend des Landes“, stellte Steiner klar. Für Zafoschnig ist es wichtig, „Rahmenbedingungen für Sportler und Vereine zu schaffen, damit sie Planungssicherheit haben“.

I N F O: Die Namen aller Geehrten finden sich als pdf im Anhang.


Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser
Redaktion: Michael Zeitlinger
Fotohinweis: LPD/Peter Just