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Wasserstrahlschneideanlage für Fachberufsschule Wolfsberg

21.09.2016
LHStv.in Schaunig bei Übergabe: „Hochwertiges Ausbildungsniveau soll damit gehalten werden“
Die Fachberufsschule Wolfsberg wurde als erste Einrichtung dieser Art in Österreich mit einer Wasserstrahlschneideanlage ausgestattet. „Um für Schülerinnen und Schüler auch weiterhin eine Ausbildung am neuesten Stand der Technik nachhaltig gewährleisten zu können, wurde ein Förderungsbeitrag von rund 100.000 Euro für den Kauf dieser Werkmaschine gewährt“, betonte heute, Mittwoch, LHStv.in Gaby Schaunig bei der Übergabe. „Damit kann auch weiterhin ein innovatives und qualitativ hochwertiges Ausbildungsniveau gehalten werden“.

Die Wasserstrahlschneidmaschine kommt bei den Metall verarbeitenden Berufen im Unterricht zum Einsatz. Im Gegenstand „Projektpraktikum“ entwickeln Lehrlinge ihre eigenen Ideen. Nach dem Rüsten der Maschine kann beinahe jedes Material geschnitten und damit auch jedes Projekte umgesetzt werden.

Mit rund 900 SchülerInnen, davon absolvieren 125 die Lehre mit Matura, ist die Fachberufsschule Wolfsberg die größte Schule in Unterkärnten. Zwei Drittel der Schüler werden zum Metalltechniker ausgebildet, damit hat sich die Schule als Kompetenzzentrum für Metallberufe entwickelt. Die FachlehrerInnen bieten laufend Bundesseminare an und halten sich so am Puls der Zeit.

Mit dem VEMC „Vocational Education Metal Congress“ holt die Schule in Zusammenarbeit mit EcoMEDIA-europe vom 7. bis 11. November 2016 PädagogInnen aus über 20 Staaten nach Wolfsberg um über das Thema „Industrie 4.0 – Bildung 4.0 in der Berufsausbildung“ zu tagen. „So leisten wir unseren Beitrag zur Landesinitiative zum Jahr der digitalen Bildung in Kärnten“, freute sich Direktor Norbert Aichholzer auf die bevorstehende Großveranstaltung.

Die künftig geforderten Kompetenzen würden sich in einer unbeschreiblichen Geschwindigkeit neu ordnen. „Viele Lehrlinge übernehmen durch gezielte Weiterbildung bereits nach fünf Jahren Führungsaufgaben. Die Schule sollte ein Ort der Innovation sein, welche dann in die Betriebe hinaus getragen wird“, ist man sich an der Fachberufsschule in Wolfsberg einig.

„Lehrlinge sind für die Wirtschaft ein wichtiger Faktor, denn Wirtschaftsstandorte benötigen bestausgebildete Facharbeiter“, so Schaunig. Sie bedankte sich bei ihrem Schulbesuch ganz herzlich für das große Engagement von Direktor Aichholzer und seinem Lehrerkollegium.


Rückfragehinweis: Büro LHStv.in Schaunig
Redaktion: Kohlweis/Stirn
Fotohinweis: Büro LHStv.in Schaunig