News

KULTUR

Kulturzeitschrift des Landes setzt diesmal Schwerpunkt auf „Musik in und aus Kärnten“

30.09.2016
LR Benger: Persönlichkeiten der Kärntner Musikszene melden sich zu Wort
 Die Kulturzeitschrift des Landes Kärnten, „Die Bruecke“, setzt sich diesmal mit dem Schwerpunkt „Musik in und aus Kärnten“ auseinander und erörtert ausgewählte und spezielle Aspekte dieses Themas. Das Titelbild zeigt das „Hamburger Cithrinchen“ – ein Exponat der Sammlung historischer Musikinstrumente des Landesmuseums für Kärnten.

„Um eine vielschichtige und zugleich differenzierte Betrachtung der Kärntner Musikszene abseits volkstümlicher Pfade zu bieten, werden in einem Überblicksartikel Kärntner Persönlichkeiten, die in Sachen Musik Relevantes zu sagen haben, wörtlich zitiert“, erklärte heute, Freitag, Kulturreferent LR Christian Benger.

Als Einstieg geben der Sänger und Komponist Gabriel Lipuš und der Chorleiter, Arrangeur, Komponist und Musikpädagoge Roland Streiner in der Rubrik Auf.ge.worfen auf die Frage: „Kann Musik Grenzen überwinden?“ spannende und auch überraschende Antworten.

„Ein spezieller Beitrag widmet sich der Neuen Musik – einem Thema das nicht nur Musikliebhaber in Kärnten polarisiert“, so Benger. Weiters werde auch über den Umstand, dass mittlerweile Filmmusikproduktionen auf internationalem Niveau in Kärnten stattfinden, sowie über Favola in Musica, einem multidimensionalen Kreativprojekt, das alte und zeitgenössische Musik vereint und auf der Idee basiert, eine Fabel oder auch ein Märchen in Musik umzusetzen, berichtet.

Zwei Musikerportraits spiegeln die Bandbreite des musikalischen Schaffens wider: Vorgestellt wird der Komponist, Multi-Instrumentalist, Singer/Songwriter und Produzent David Hebenstreit, der mit Sir Tralala einen anarchistischen Entertainer geschaffen hat, ebenso wie Helmut Wulz, der sich schon Jahrzehnte verdienstvoll um die Volkskultur in Kärnten kümmert.

Wie sehr Musik das Schaffen des Medienkünstlers Uwe Bressnik beeinflusst, lässt sich aus seiner Aussage: „…ich kann mit Musik am ausdauerndsten bildnerisch arbeiten, brauch‘ einfach einen vernünftigen Sound um mich herum…“ ablesen und wird in dem Artikel „Nicht zu Fassen“ geschildert.

Im künstlerischen Werk von Herwig Turk - anlässlich seiner Ausstellung Landschaft = Labor - geht es zentral um eine zeitgenössische Bild- und Medienkritik, um die Hinterfragung des Bildes als Mittel der Generierung und Vermittlung von Wissen sowie als Instrument der Kommunikation. Eine Werkschau im Kontext im Museum Moderner Kunst Kärnten in Klagenfurt gibt auch die Brücke Einblick in die Arbeiten des Künstlers.

Da sich die Redaktion selbstverständlich weltweit mit Brücken-Projekten solidarisiert, wird über bridgingMZAMBA – einer folgenreichen Idee, die zur Entwicklung und Umsetzung einer Hängebrücke im Selbstbau über einen Fluss an der Wild Coast in Südafrika geführt hat, erzählt. Die Protagonisten sind zwei Diplomanden am Architekturstudiengang der FH Kärnten in Spittal/Drau. „Vor allem war es mir in der neuen Ausgabe der Kulturzeitschrift des Landes ein Anliegen, den Vermittlerinnen und Vermittlern des Architektur_Spiel_Raum_Kärnten mittels eines eigenen Beitrages zum zehnjährigen Jubiläum zu gratulieren“, erklärte Benger.

„In Lodenpantoffeln die vorgegebenen Bahnen hin und her tappend schlittere ich in den Tag hinein …“. So fängt eine Miniatur aus dem neuesten Buch von Engelbert Obernosterer „Das blaue Dingsda“ an, aus der in der Vorlese.Prvo Branje ein Auszug gebracht werde.

Die Horizonte und die umfangreich aufgelisteten Kulturtermine bieten die gewohnte Brücke - Servicequalität und verschaffen zusätzliche gute Einblicke in das herbstliche kulturelle Leben in und um Kärnten.


Rückfragehinweis: Büro LR Benger; „Die Bruecke“
Redaktion: Röttig/Böhm